Wieder Vollbetrieb
Salzburger Lokalbahn kehrt auf die Schiene zurück
Salzburg. Nach einer dreimonatigen Sperre fährt die Salzburger Lokalbahn ab Sonntag wieder regulär zwischen Salzburg und Lamprechtshausen. Damit endet auch der Schienenersatzverkehr zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Bürmoos. Während der Sperre wurden weitere Teile der seit 2021 laufenden Modernisierung umgesetzt.
In Anthering und Bergheim entstanden neue barrierefreie Mittelbahnsteige. Zudem wurden mehrere Eisenbahnkreuzungen sicherer gemacht. In der Stadt Salzburg erhielten vier Übergänge Schrankenanlagen, in Oberndorf wurde die Eisenbahnkreuzung an der Nußdorfer Straße mit einem neuen Schranken ausgestattet. Weitere Übergänge wurden mit Lichtzeichenanlagen oder Läutwerken ausgerüstet.
200 Millionen Euro für Modernisierung
Insgesamt werden über sechs Jahre rund 200 Millionen Euro in die Modernisierung der Lokalbahn investiert. Bund und Land Salzburg übernehmen jeweils die Hälfte der Kosten. Allein für den zuletzt umgesetzten Abschnitt waren rund 34 Millionen Euro vorgesehen.
Neben mehr Sicherheit soll das Projekt auch den Komfort für die Fahrgäste verbessern. Die Salzburg AG erhofft sich durch die modernisierten Bahnhöfe und die weiteren Verbesserungen langfristig rund 15 Prozent mehr Passagiere.
Neue Züge kommen Ende des Jahres
Ein weiterer Modernisierungsschritt folgt Ende des Jahres. Dann sollen neue Zuggarnituren in Betrieb gehen, die vom Land Salzburg finanziert werden. Die bisherigen Fahrzeuge werden nach rund 40 Jahren schrittweise ausgemustert.
Die neuen Garnituren sollen laut Verkehrsreferent Stefan Schnöll mehr Komfort bieten und technisch auf dem neuesten Stand sein. Für Pendler, Schüler, Ausflügler und Touristen steht die Lokalbahn bereits ab Sonntag wieder ohne die zuletzt notwendige Unterbrechung zur Verfügung.