Wetter-Geheimnis
Sankt Protus: Was die Bauernregel über den Herbst verrät
Am Freitag steht der Gedenktag des heiligen Protus an, der in ländlichen Regionen mit einer bekannten Bauernregel verbunden ist. Die alte Regel lautet: "Wenn‘s an Protus nicht nässt, ein dürrer Herbst sich sehen lässt." Das bedeutet, dass ausbleibender Regen an diesem Tag auf einen trockenen weiteren Herbstverlauf hindeuten soll.
Bedeutung der Bauernregel
Der Lostag geht auf den frühchristlichen Märtyrer Protus zurück. Früher vertrauten Bauern auf solche Beobachtungen, um die Feldarbeit und Ernte zu planen. Die Regel verknüpft das Wetter dieses spezifischen Tages direkt mit den Aussichten für die kommenden Wochen.
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Wetterprognose für Österreich
Laut der GeoSphere Austria ist die Prognose für den Freitag noch sehr unsicher. Voraussichtlich bringt ein abziehendes Mittelmeertief im Süden und Osten nochmals dichte Wolken und etwas Regen. Nach Westen zu scheint zeitweise die Sonne und es bleibt tendenziell trocken. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 7 und 15 Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen 17 und 23 Grad.
Bedeutung für den Herbst
Da es am Freitag im Süden und Osten regional zu Regen kommt, "nässt" es an diesem Tag zumindest in Teilen Österreichs. Nach der Logik der Bauernregel würde ein völlig trockener Tag einen dürreren Herbst ankündigen; da jedoch mancherorts Niederschlag fällt, zeigt die Wetterlage ein durchmischtes Bild. Am Samstag halten sich im Osten und Südosten Restwolken mit letzten Regenschauern, während es sonst sonnig wird. Am Sonntag zeigt sich das Wetter mit 18 bis 26 Grad relativ warm.
Wissenschaftliche Sicht auf Lostage
Aus meteorologischer Sicht sind solche Regeln ein kulturelles Überbleibsel. Als verlässliche Vorhersage taugen sie nicht, da sie auf lokalen Erfahrungswerten basieren und das chaotische Wettersystem keine langfristigen Schlüsse aus einem einzigen Tag zulässt. Meteorologen ignorieren derartige Lostage daher völlig.