Ab September

Scan-Cars: Jagd auf Parksünder in nächster Phase

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In Wien werden derzeit sogenannte "Scan Cars" für digitale Parkraumüberwachung getestet. Eines von künftig vier Fahrzeugen hat bereits rund 220 Testkilometer absolviert, um Falschparkern mittels Dachsensoren und optischer Zeichenerkennung auf die Schliche zu kommen.
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Dabei lag die Kennzeichen-Erkennungsrate unter realen Bedingungen bei über 90 Prozent.

Ab Mitte September startet die nächste Testphase: Das Scan Car wird erstmals für eine Echtzeit-Simulation mit echten Systemen der Stadt, wie etwa der Parkpickerl-Datenbank, verknüpft. Der reguläre Einsatz aller vier Autos in zwölf weitläufigen Bezirken ist ab Ende 2026 geplant.

Soll Mitarbeiter unterstützen

Laut der Stadt Wien sollen die Fahrzeuge keine Mitarbeiter ersetzen, sondern diese bei ihrer Arbeit unterstützen. Durch die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung hat sich die Kontrollfläche nahezu verdoppelt, weshalb die Überwachungsorgane teils rund 15 Kilometer am Tag zu Fuß zurücklegen. Genau hier sollen die Scan Cars für Entlastung sorgen. Die insgesamt 650 Bediensteten werden zeitnah für die neue Technik geschult. Die Stadt betont zudem ausdrücklich, dass ein vom System registrierter fehlender Parknachweis nicht automatisch zu einer Strafe führt. Mögliche Verstöße werden weiterhin manuell von einem Überwachungsorgan geprüft. Außerdem versichert die Stadt, dass die bei den Fahrten erfassten Informationen nicht gespeichert werden.