Neue Drohungen

Schattenkrieg: Putins Angriffe auf Europa

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Wladimir Putin plant offenbar eine weitere Eskalation. Mit hunderttausenden neuen Soldaten für die Ukraine-Front und Sabotageakten in ganz Europa soll der Druck auf den Westen drastisch erhöht werden.
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Der russische Präsident bereitet laut "The Sun" einen weitreichenden Schlag vor, um die ukrainische Verteidigung zu durchbrechen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte bereits, dass Moskau nach den Parlamentswahlen im September über 300.000 neue Rekruten einziehen will. Er beruft sich dabei auf ukrainische Geheimdienstinformationen. Ziel sei es, die restlichen Gebiete von Donezk einzunehmen, insbesondere einen 50 Kilometer breiten Verteidigungsgürtel.

Der Russland-Experte Mark Galeotti bezeichnet dies gegenüber "The Sun" als "schweren Schlag durch zusätzliche Kräfte" ("hammer blow of extra forces"). Im kommenden Winter wolle Russland laut der Expertin Anna Matveeva zudem die ukrainische Industrie- und Energiekapazität gezielt zerstören, wie sie gegenüber "The Sun" sagt.

Gefahr durch massive GPS-Störungen

Neben der konventionellen Kriegsführung rückt zunehmend ein Schattenkrieg in den Fokus. Experten wie Keir Giles warnen vor einer aggressiven Ausweitung der elektronischen Kriegsführung, die der Westen bisher in diesem Ausmaß nicht erlebt hat. Eine gezielte Störung europäischer GPS-Signale könnte augenblicklich zu massivem Chaos führen. Zudem rechnet die Sicherheitsexpertin Elisabeth Braw künftig mit vermehrten Angriffen auf europäische Logistikzentren, Flughäfen und Eisenbahnen, da Europa im Ukraine-Krieg zunehmend geeint auftritt.

Drohnen-Angriffe mitten in Europa

Wie real die Gefahr für zivile Infrastruktur ist, zeigten Vorfälle in der jüngeren Vergangenheit. Im August sorgte eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Flughafen Leipzig für Panik, nachdem sie neben Flugzeugen entdeckt wurde. Bereits 2024 gerieten Pakete in Lagerhallen im englischen Birmingham und in anderen Teilen Europas in Brand, die per Flugzeug transportiert wurden. Laut Braw nehme Putin bei solchen Aktionen zivile Opfer bewusst in Kauf. Russlands zunehmende Schattenangriffe auf Europa seien nur ein weiterer Test für die NATO-Verbündeten, wie sie auf Putins wachsende Aggression reagieren können, so die Expertin gegenüber "The Sun".

Neue Superwaffe und britische Raketen

Die Spannungen mit westlichen Staaten haben sich zuletzt weiter verschärft, nachdem Kiew am Montag Baupläne für weitreichende Storm-Shadow-Raketen aus Großbritannien erhalten hat. Moskau reagierte mit heftigen Drohungen gegen britische Militärziele. Gleichzeitig wächst die Sorge vor dem Test einer russischen Superwaffe in der Arktis. Die "Burewestnik", auch als "fliegendes Tschernobyl" bezeichnet, ist ein atombetriebener Marschflugkörper mit angeblich unbegrenzter Reichweite, der bei einer weiteren Eskalation westliche Staaten bedrohen könnte.