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"Schlecht geschnitten": Wurstmaschine eskaliert Marktamt-Affäre

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Die Marktamt-Affäre eskaliert: Jetzt steht der Vorwurf der Urkundenfälschung im Raum.
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"Was hier als kurioser Einzelfall rund um eine Wurstschneidemaschine ans Licht gekommen ist, ist in Wahrheit ein handfester Skandal. Wenn Mitarbeiter angewiesen wurden, nachträglich falsche Unterlagen zu erstellen, um den Stadtrechnungshof zu täuschen, dann ist das kein Kavaliersdelikt, sondern ein möglicher Straftatbestand", wettert ÖVP-Gemeinderätin Elisabeth Olischar.

Marktamt-Skandal: Jetzt ermittelt die Justiz

Fälschung. Laut übereinstimmenden Aussagen mehrerer Mitarbeiter wurde ein Ankauf um rund 25.000 Euro nachträglich mit erfundenen Besucherzahlen gerechtfertigt – dokumentiert durch eigens angefertigte, aber nie erhobene Strichlisten. Bereits der Stadtrechnungshof selbst hatte in seinem Prüfbericht Zweifel an der Wirtschaftlichkeit des Ankaufs angemeldet.

Systemversagen. Für Olischar ist die Dimension klar: "Dass ausgerechnet jene Stelle getäuscht worden sein soll, die eigentlich für Kontrolle und Transparenz sorgen soll, zeigt, wie tief das Problem in dieser Abteilung sitzt. Das ist ein Systemversagen der SPÖ-Neos-Stadtregierung bei der Aufsicht über den eigenen Magistrat."

Wurstschneidemaschine wird zum Fälschungs-Fall

Forderung. Die Wiener Volkspartei verlangt jetzt eine lückenlose Aufklärung – auch, ob ähnliche Praktiken in anderen Abteilungen existieren. "Es braucht jetzt keine scheibchenweise Aufarbeitung nach dem Prinzip Salamitaktik, sondern eine umfassende und lückenlose Aufklärung. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung darf sich nicht länger hinter dem Verweis auf laufende Erhebungen verstecken. Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie es so weit kommen konnte", so Olischar abschließend.

Fazit: Aus der kuriosen Wurstschneidemaschinen-Posse wird ein handfester Fälschungsskandal – die ÖVP sieht die rot-pinke Stadtregierung massiv unter Druck.