Andreas Gruber, Vorstand der Österreichischen Bundesforste, betont: "Der Wienerwald ist ein typisches Laubwaldgebiet. Eine so stattliche, gleichmäßig gewachsene Fichte ist hier ein ganz besonderer Fund. Damit bringen wir auf kurzem Wege ein Stück heimischen Wald und vorweihnachtliche Stimmung mitten in die Stadt."
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Mit der Aufstellung beginnt die finale Vorbereitungsphase für den Weihnachtsmarkt. Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group, erklärt: "Wenn der Weihnachtsbaum im Ehrenhof seinen Platz einnimmt, ist das erste große und sichtbare Zeichen gesetzt, dass die Weihnachtssaison vor der Tür steht."
Vorfreude auf Riesen-Weihnachtsmarkt
Auch Katrin Edtmeier, Geschäftsführerin der Imperial Markets GmbH, freut sich: "Mit der Ankunft des Weihnachtsbaums wird erstmals sichtbar, worauf wir viele Monate hingearbeitet haben, und die Vorfreude auf die Eröffnung ist im gesamten Ehrenhof zu spüren."
Der Markt lockt heuer mit 95 Ständen, dem neuen "Sternensalon", einer Eisdisco und Kinderprogramm. Nach der Saison wird die Fichte an den Tiergarten Schönbrunn übergeben, wo sie als Spielzeug und Futter für die Tiere nachhaltig weiterverwendet wird.
Suche schon im Sommer
Dabei begann die Suche nach dem passenden Christbaum bereits im Sommer. Gemeinsam mit der Veranstalterin des Schönbrunner Weihnachtsmarkts haben sich Mitarbeiter der Bundesforste in den heimischen Wäldern umgesehen. Im Forstrevier Breitenfurt sind die Beteiligten schließlich fündig geworden. Die ausgewählte Fichte hat mit ihrem geraden Stamm und den gleichmäßig gewachsenen, dichten Ästen überzeugt.
Komplexer Transport
Einen Baum dieser Größe zu fällen und abzutransportieren, ist selbst für erfahrene Forstmitarbeiter keine alltägliche Aufgabe. Besonders heikel ist das Verladen auf den Tieflader. Schließlich sollen die Äste und die Baumkrone möglichst unbeschädigt in Schönbrunn ankommen. Dafür haben die Mitarbeiter ein Seil an der Spitze der Fichte befestigt. Mithilfe eines Krans konnte der Baum anschließend vorsichtig angehoben und auf den Tieflader verladen werden. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn der 22 Meter hohe Weihnachtsriese soll möglichst unversehrt bleiben.