Stellen besetzt

Schulstart in NÖ: "Lehrermangel existiert nicht"

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Laut der Bildungsdirektion Niederösterreich gibt es für das kommende Schuljahr keinen Grund zur Sorge. "Der Lehrermangel existiert in Niederösterreich nicht", betonte die Behörde.
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Offene Stellen sollen "so wie in den vergangenen Jahren auch" rechtzeitig bis zum Schulbeginn besetzt sein. Im Schnitt bewarben sich doppelt so viele Personen, wie Stellen ausgeschrieben waren.

Besonders im Volksschulbereich ist der Andrang hoch. Etwas schwieriger gestaltet sich die Personalsuche hingegen in der Sonderpädagogik sowie in den Mittelschulen für MINT-Fächer und kreative Gegenstände. Auch im Weinviertel und in Bruck an der Leitha besteht ein regionaler Mehrbedarf. Dennoch versichert die Bildungsdirektion, dass alle vakanten Stunden der insgesamt rund 22.000 Lehrerdienstposten zeitgerecht besetzt werden.

Einiges neu im Schulsystem

Neben der Personalsituation gab es seit Jahresbeginn einige inhaltliche Neuerungen an den Schulen: Dazu zählen ein umstrittenes Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 Jahre, die verpflichtende Sommerschule für Kinder mit Deutschförderbedarf sowie die Zuweisung von mehr Personal für 400 Brennpunktschulen.

Kritik am aktuellen Bildungssystem übt hingegen die Landes-FPÖ. FPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Fiedler bemängelte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass viele Schüler große Defizite in der deutschen Sprache aufweisen würden. Zudem beklagte er die Arbeitsbedingungen, da Lehrende mit zu viel Bürokratie zu kämpfen hätten.