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Schwarz-roter Geheimpakt für die Hofburg-Wahl

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ÖVP & SPÖ würden gerne Gerhard Zeiler oder Andreas Treichl aufstellen
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Bundespräsidenten-Wahl. Die Hofburg-Wahl 2016 liegt ÖVP und SPÖ noch in den Knochen. Damals erhielten der rote und der schwarze Kandidat je elf Prozent – ein Debakel. In den Regierungsparteien kann man sich derzeit ausrechnen, dass eine eigenständige Kandidatur auch bei der nächsten Wahl alles andere als erfolgreich wäre.

Blaue Kreise lancierten zuletzt das Gerücht, die ÖVP könnte den amtierenden Bundeskanzler als Bundespräsidentschaftskandidat aufstellen. Wohl ein Seitenhieb dafür, dass aus ÖVP-Kreisen zuletzt kolportiert wurde, dass FPÖ-Chef Herbert Kickl für die Nachfolge von Alexander Van der Bellen antreten könnte.

Im Hintergrund basteln die Regierungspartner – ÖVP und SPÖ – vielmehr an einer möglichen unabhängigen oder de facto gemeinsamen Kandidatur.

Zeiler als Kandidat für die Hofburg

Ideen. Dabei fielen zuletzt immer wieder Namen von Wirtschaftsforschern und von zwei erfolgreichen Managern: dem langjährigen Bankmanager Andreas Treichl und dem Medienmanager Gerhard Zeiler. Direkt mit den Betroffenen – oder Begehrten – geredet, hat aber offenbar noch keiner.

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Das Kalkül hinter dem möglichen Coup: "Das könnte vielleicht die Stimmung ein Jahr vor der Nationalratswahl noch drehen", hoffen zumindest Regierungsstrategen. Die Hofburg-Wahl stünde planmäßig 2028, die Nationalratswahl regulär 2029 auf dem Terminplan.

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Auch Doris Bures sei noch im Spiel

Frau. In der SPÖ betonen Insider aber, dass auch Nationalratspräsidentin Doris Bures – falls diese das überhaupt wolle – noch im Spiel sei. Allerdings nur, falls die ÖVP dann auf einen eigenen Kandidaten verzichten und die rote Nationalratspräsidentin unterstützen würde.

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Blaue wollen gerne mit Frau ins Rennen

Ausgleich. FPÖ-Chef Herbert Kickl wiederum dürfte eher eine Frau als Kandidatin aufstellen wollen. Auch er überlege eine "unabhängige Überraschung", berichten FPÖ-Insider.

Dass der Ober-Blaue die Hofburg-Wahl unbedingt gewinnen wolle, bezweifeln übrigens Kenner des FPÖ-Chefs: Der Herbert weiß, dass die Österreicher einen Ausgleich lie-ben. Wenn die Hofburg blau würde, könnte das für ihn bremsend bei der Nationalratswahl werden. Andere Blaue meinen hingegen: “Die Stimmung ist so, dass wir beides gewinnen könnten.„

Genau das will die Regierung mit einem Geheim-Pakt für die Hofburg offensichtlich verhindern.