Das Mittelmeer ist aktuell eine "Zeitbombe". Das ungewöhnlich warme Mittelmeer hat sich jetzt entzündet und schwere Unwetter wüten von Spanien bis Kroatien.
Unwetter weiten sich aus
Schwere Unwetter verwandeln Straßen in Sturzbäche und reißen Sonnnenschirme und Sessel in Massen um. Hagel und kräftige Sturmböen weiten sich aus, von Südfrankreich über Spanien und Italien bis nach Kroatien. Grund für die regionalen schweren Unwetter ist das zusammentreffen von sehr warmem Mittelmeer mit den kalten Atlantikluft. Die Unwetter halten laut Experten die nächsten Tage an.
Bereits Tote in Katalonien
Heftig wurde bereits die Region Katalonien in Spanien. Mehr als 200 Liter Regen donnerten bereits rund um Barcelona herunter. In mehreren Regionen gab es Tote. Straßen und Häuser wurden überflutet.
Wer in den nächsten Tagen in Katalonien oder im Baskenland unterwegs ist, muss mit schweren Einschränkungen rechnen. Auch Campingplätze können überschwemmt sein.
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Das Außenministerium warnte in seinem Reisehinweis vom 5. Oktober vor weiteren starken Regenfällen in Teilen Spaniens (vor allem in Katalonien, auch in Barcelona). Flüsse und Bäche könnten über die Ufer treten. Für Spanien gilt die Reisewarnstufe zwei.
Enorme Regenmengen in Italien und Kroatien erwartet
Ein blockiertes Unwettertief verlagert sich ab Mittwoch und Donnerstag (8. Oktober) verstärkt auf Korsika, Sardinien und das italienische Festland. Besonders an der Westküste drohen massive Überflutungen und Erdrutsche. Es werden enorme Regenmengen erwartet.
Ab Donnerstag, dem 8. Oktober, zieht die Front voraussichtlich weiter Richtung Osten über die Adria. Für Kroatien und Bosnien-Herzegowina (Region Mostar) berechnen Wettermodelle heftige Gewitter end heftige Regenmengen.