Zwei Tote

Schwierige Bergung am Attersee: Flugzeug schwer beschädigt

© Wasserrettung
Die 19-jährige Flugschülerin und ihr Fluglehrer (24) wurden tot im Cockpit entdeckt.
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Der Zweisitzer des Typs Tecnam P2002JFS war am Mittwoch um 11.25 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache in den Attersee gestürzt - Zeugen wollen davor einen Motoraussetzer gehört haben -, danach ging das Kleinflugzeug unter.

Bei der Ortung des Wracks in einer Tiefe von 163 Metern und 300 Meter vom Ufer des Sees entfernt, die beiden toten Insassen entdeckt werden. Es soll sich bei den Opfern um eine erst 19-jährige Flugschülerin und ihren 24-jährigen Fluglehrer handeln. Beide sind Deutsche.

Das Leichtflugzeug soll bei dem Absturz schwer beschädigt worden sein. Das berichtete der ORF.

"Man hat gesehen, dass einige Teile abgeknickt oder abgebrochen sind. Rund um das Wrack haben wir auch Teile gefunden", sagte der Einsatzleiter des Tauchdienstes, Thomas Manahl, Manahl zum ORF Oberösterreich. "Das Heck ist abgeknickt und zumindest eine Tragfläche ist abgeknickt."

Tauchroboter werden eingesetzt

Die Bergung des Wracks ist erst für Samstag geplant. Diese gestaltet sich äußerst schwierig. Ein Tauchroboter soll zunächst direkt am Wrack zum Einsatz kommen. Seine Aufgabe: Seile am Flugzeug befestigen, damit die Bergung vorbereitet werden kann. Anschließend soll eine Seilwinde das Wrack Stück für Stück nach oben ziehen.

Unterstützung aus zehn Metern Tiefe

Zusätzliche Hilfe ist unter Wasser geplant. In rund 10 Metern Tiefe sollen Hebeballons am Flugzeug angebracht werden. Diese werden mit Luft gefüllt und sollen zusätzlichen Auftrieb erzeugen. So soll das Wrack schließlich aus dem Wasser gehoben und geborgen werden.