EM in Paris
Schwimm-Teenie entthront Auböck mit Rekord-Coup
Was für ein Auftritt von Christian Giefing! Der erst 18-jährige Burgenländer schwamm bei der EM in Paris über 200 m Kraul allen davon und löschte dabei auch noch einen vier Jahre alten österreichischen Rekord aus.
Giefing schlug nach 1:44,96 Minuten an und entschied damit die Vorläufe eines 84-köpfigen Feldes für sich. Den bisherigen OSV-Rekord von Felix Auböck aus dem Jahr 2022 verbesserte er um 0,15 Sekunden, seine erst vier Wochen alte persönliche Bestzeit sogar um 0,92.
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"Habe ich nicht erwartet"
"Dass es 1:44 wird, habe ich nicht erwartet", gestand Giefing. Besonders emotional war für ihn, Auböck als Rekordhalter abzulösen: "Ein unfassbares Gefühl."
Seine Zeit liegt sogar unter dem Limit für die Olympischen Spiele 2028. Für die Qualifikation zählt sie allerdings noch nicht, da Normzeiten erst ab 1. März 2027 anerkannt werden. Zunächst wartet ohnehin die nächste EM-Aufgabe: Am Donnerstag um 18.41 Uhr steigt das Halbfinale, Giefings Ziel ist der Endlauf am Freitagabend.
Auch Staffel schwimmt OSV-Rekord
Nur rund 65 Minuten nach seinem Coup sprang Giefing erneut ins Becken. Gemeinsam mit Lukas Edl, Viktor Kopf und Heiko Gigler schwamm er über 4 x 100 m Kraul in 3:15,83 Minuten ebenfalls OSV-Rekord. Zum Finale fehlten als 13. allerdings 0,48 Sekunden.
Für die übrigen österreichischen Einzelstarter war in den Vorläufen Endstation. Über 50 m Rücken belegten Edl, Max Halbeisen, Leon Opatril und Bernhard Reitshammer die Ränge 33, 35, 49 und 55. Iris Julia Berger wurde über 100 m Delfin 26.