CL-Quali-Showdown

Sensations-Chance gegen Celtic: Kühbauer-Elf jagt das CL-Wunder

© GEPA pictures
Der LASK fordert im Rückspiel des Champions-League-Play-offs Celtic Glasgow. Nach dem 0:3 im Hinspiel setzen die Linzer mit vollen Akkus voll auf ein historisches Wunder auf heimischem Rasen.
Zur Vollversion des Artikels

Ohne den üblichen Liga-Stress der vergangenen Tage konnten sich die Helden des LASK intensiv auf die Mammutaufgabe vorbereiten. Nach der bitteren 0:3-Niederlage im Play-off-Hinspiel der Champions-League-Qualifikation empfangen die Oberösterreicher den schottischen Meister Celtic Glasgow am Dienstag in Linz (21:00 Uhr/live Sky & Sport24-Liveticker). Die Marschroute der Kühbauer-Elf ist klar abgesteckt: Trotz der schwierigen Ausgangslage will die Mannschaft im eigenen Stadion das Unmögliche noch möglich machen.

Adeniran und Horvath fordern mehr Effizienz

Hoffnung schöpft die Mannschaft aus den herausgespielten Möglichkeiten der ersten Partie. Stürmer Samuel Adeniran betont, dass drei Tore auf eigenem Platz jederzeit machbar seien, während Kapitän Sascha Horvath nach acht vergebenen Torschüssen im Hinspiel eine drastisch verbesserte Chancenverwertung einfordert. Auch Cheftrainer Didi Kühbauer stellt klar, den Kopf keineswegs in den Sand zu stecken. Für die Sensation brauche es laut dem Betreuer ein schnelles Tor sowie ein extrem hohes Spieltempo ab der ersten Minute.

Schottischer Respekt vor LASK-Heimstärke

Fans des LASK zünden Bengalos und schwenken Fahnen im Stadion während eines Fußballspiels. © GEPA pictures

Unterstützung erhalten die Schwarz-Weißen von den eigenen Rängen, worauf auch Promi-Fan Ernst Hausleitner setzt. Auf der Gegenseite mahnt Celtic-Trainerfuchs Martin O'Neil zur Vorsicht und erklärt das Duell trotz des komfortablen Vorsprungs keinesfalls für entschieden. Ein besonderes Augenmerk müssen die Linzer Verteidiger auf Camilo Duran legen. Der schottische Sechs-Millionen-Euro-Stürmer war mit seinem Doppelpack in Glasgow der Matchwinner der Schotten.

Finanzielle Absicherung in Europa League

Sollte das Wunder im eigenen Stadion ausbleiben, wartet immerhin ein gewaltiges Trostpflaster auf den Klub aus Oberösterreich. Der Einzug in die Gruppenphase der Europa League ist der Kühbauer-Truppe bereits sicher und spült garantierte 4,3 Millionen Euro an Startgeld in die Vereinskasse. Damit haben die Linzer nach den erfolgreichen internationalen Kampagnen der Jahre 2019 und 2020 erneut beste Chancen auf fette Einnahmen und spannende Aufgaben im Europacup.