Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit ist laut seinem neuen Anwalt Alexander Greaker motiviert, eine Arbeit aufzunehmen. Høiby wolle die kommende Zeit nutzen, um ein konkretes Jobangebot zu bekommen, erklärte Greaker gegenüber "Dagbladet".
Høiby bereits auf Jobsuche
Die aktuellen Auflagen ermöglichen offenbar eine berufliche Tätigkeit. Nach Angaben seines Anwalts ist Høiby deshalb bereits auf der Suche nach einer Stelle.
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Der 29-Jährige hat in der Vergangenheit verschiedene Jobs ausgeübt. Unter anderem arbeitete er als Motorradmechaniker und Verkäufer und war als Praktikant bei einem Modedesigner tätig. Auch als Redakteur war Høiby zeitweise aktiv. Zudem hatte er 2016 einen kurzen Auftritt als Statist in der norwegischen Jugendserie "Skam".
Ob sich tatsächlich ein Arbeitgeber findet, ist allerdings offen. Høiby steht weiterhin im Mittelpunkt eines aufsehenerregenden Strafverfahrens und wurde in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt.
Neue Anwälte, neue Strategie
Auch bei seiner Verteidigung gibt es inzwischen Veränderungen. Høiby trennte sich von seinen bisherigen Anwälten Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic. Ihre Nachfolger sind Alexander Greaker und Daniel Storrvik.
Die beiden kündigten bereits an, mit einer neuen Strategie in die Berufungsverhandlung zu gehen. Zudem sollen neue Beweise und Zeugen eingebracht werden.
Im Februar geht es wieder vor Gericht
Høiby wurde vom Osloer Bezirksgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen Teile des Urteils legte er Berufung ein. Das Berufungsgericht Borgarting ließ diese am 10. September zu.
Die neue Verhandlung soll am 9. Februar 2027 beginnen. Bis dahin bleibt Høiby zunächst mit elektronischer Fußfessel auf Skaugum. Zuletzt stimmte er einer weiteren Verlängerung der Untersuchungshaft unter elektronischer Überwachung um vier Wochen zu.