Salzburg. Am Dienstag hatte es am Gipfel des 3.122 Meter hohen Scharecks plus zwei Grad Celsius, was auch die Erzeugung von Kunstschnee erschwert. Während das Skifahren auf der Kärntner Südseite des Berges vor wenigen Jahren um diese Jahreszeit schon gut möglich war, präsentiert sich die Situation aktuell völlig anders, wie "ORF Salzburg" berichtet.
Wichtige Bedeutung für den Tourismus
Das Liftgebiet besitzt seit Jahrzehnten eine hohe Relevanz für den Tourismus im Gasteiner Tal. Über die Tauernschleuse der ÖBB bestehen eigene Shuttle-Verbindungen auf die Südseite des Hauptkammes. Im Hochwinter nutzen zahlreiche Freerider gerne die Abfahrt in Richtung Sportgastein.
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Eis schmilzt im Eiltempo davon
Die Gletscherforschung beobachtet den Rückgang der Eismassen am Wurtenkees schon seit langer Zeit. Es sei bereits seit Jahren absehbar gewesen, dass das Eis an dieser Stelle besonders schnell verschwindet, erklärt Andrea Fischer von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gegenüber "ORF Salzburg". Das Wurtenkees gelte in dieser Hinsicht als "Beispiel für das Lehrbuch", wie Fischer sagt.
Neue Gefahren durch den Klimawandel
Angesichts der sich verändernden Bedingungen und der damit verbundenen neuen Gefahren richtet die Expertin einen Appell an die Wintersportler. Fischer rät Bergsportlerinnen und Bergsportlern im Hochgebirge generell zu mehr Verzicht.