Neue Taktik

So treibt jetzt der Iran die Ölpreise nach oben

© AFP
Kurz vor den US-Wahlen startet der Iran jetzt eine Aktion Scharf gegen die Schifffahrt.
Zur Vollversion des Artikels

Die Lage in der Straße von Hormuz spitzt sich zu. Ein Viertel des weltweiten Öls geht hier durch, der Iran setzt jetzt auf rabiate Methoden.

Seit dem Angriff der USA auf den Iran kommt die Region nicht mehr zur Ruhe. Öl- und Gaspreise steigen dramatisch an. Schiffe, die nicht nach der Pfeife der Mullahs tanzen, werden bombardiert. Doch jetzt geht der Iran noch einen Schritt weiter.

Bald wählen die Amerikaner

Der Iran zettelt eine brandgefährliche Geheim-Taktik an, um die weltweiten Spritpreise künstlich in die Höhe zu treiben, das erklärten Insider gegenüber "Reuters". Ziel der Aktion sei es aber auch, die US-"Midterms" zu beeinflussen. Bald wird in den USA gewählt, die Energiepreise spielen schon eine große Rolle.

Seit gut zehn Tagen läuft die perfide Jagd im Persischen Golf. Die Mullahs greifen jetzt gezielt Frachter und Öltanker an, die angeblich gegen ihre strengen Regeln verstoßen. Die Folge: Eine regelrechte Welle der Gewalt in der Straße von Hormus.

Erst am Dienstagabend krachte es wieder. Die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO meldet: Ein riesiger Öltanker und ein Containerschiff wurden von "unbekannten Geschossen" getroffen und beschädigt. Die Schifffahrt zittert – und an den Zapfsäulen droht der nächste Preisschock...