Für unter 14-Jährige

Social-Media-Verbot vor Einigung: Plattformen sollen Alter kontrollieren

© APA/ROLAND SCHLAGER
Der Gesetzesentwurf für das Social-Media-Verbot soll bereits stehen. Die Plattformen sollen für die Alterskontrolle verantwortlich sein.
Zur Vollversion des Artikels

Am Dienstag fixierte Frankreich als erstes EU-Land ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren. Auch in Österreich wird eine solche Maßnahme bereits länger diskutiert. Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Regierung will ein Verbot für unter 14-Jährige nun auch umsetzen.

Wie oe24 erfuhr, soll der Gesetzesentwurf für das Verbot bereits fertig sein. Einzig die NEOS müssten dem noch zustimmen, heißt es aus Verhandlerkreisen.

Ein Knackpunkt war unter anderem, wer für die Alterskontrolle zuständig sein soll. Dabei dürfte man sich darauf verständigt haben, dass die Social-Media-Plattformen selbst dafür verantwortlich sein sollen, wie oe24 erfuhr. Immerhin bieten diese auch die Produkte an. Möglich ist auch, dass hier dann auf Drittanbieter zurückgegriffen wird.

"Es wird kein Name, kein Geburtsdatum, keine Adresse weitergegeben"

Video zum Thema

Staatssekretär Alexander Pröll im Interview | FELLNER! LIVE


Video nicht verfuegbar im AMP-Modus

Zur vollstaendigen Ansicht

© oe24


Zu Datenschutzbedenken erklärte der zuständige Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) bereits am Dienstag im oe24.TV-Interview: "Es wird kein Name, kein Geburtsdatum, keine Adresse weitergegeben." Stattdessen werde nur geschaut, ob jemand über oder unter 14 Jahre alt sei.