Tornado & Co.

Sommer-Bilanz: 20 Tropennächte in Linz

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In sogenannten Tropennächten – wenn die Temperatur nicht unter 20 °C fällt – findet der Körper kaum Erholung.
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44 Hitzetage mit über 30 Grad und 20 Tropennächte mit mindestens 20 Grad gab es diesen Sommer in Linz. Fast alle Flüsse führen Niedrigwasser, manche Bäche wie die Gusen oder Mattig sind stellenweise komplett ausgetrocknet. Gleichzeitig setzten Starkregen Gemeinden unter Wasser und am 17. August fegte ein Tornado über Eferding. Die Bilanz zum meteorologischen Sommerende führe "uns vor Augen, was Klimakrise bedeutet", so Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne).

Sehr wenig Niederschlag

Der heißeste Sommer in der Messgeschichte Österreichs wie Oberösterreichs war zudem noch extrem trocken. Die Niederschlagsmenge im Bundesland lag rund 43 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020, erklärte Alexander Ohms von Geosphere Austria in den Unterlagen zur Pressekonferenz in Linz. Damit gehört Oberösterreich zu den am stärksten von der Trockenheit betroffenen Bundesländern. An der Station in Wels wurden im Juli nur rund 13 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge registriert, was einem Defizit von 87 Prozent entspreche. Im Raum Steyr betrug das Niederschlagsdefizit sogar 91 Prozent. Einzelne kräftige Gewitter - im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt sei die Anzahl heuer deutlich niedriger gewesen - habe die großräumige Trockenheit nicht entschärfen können, hieß es weiter.