Polit-Krise

Spaniens Präsident in EU-
Grenzkrise unter Druck

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Warnung vor Migranten-Ansturm in Ceuta. Viele trauen sich in der Exklave kaum mehr auf die Straße.
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Mehr als 5.000 Migranten halten sich immer noch in der spanischen Exklave Ceuta auf. Die Unsicherheit ist groß, trotz Schulstart lassen viele Eltern ihre Kinder lieber zuhause. Die Migranten campen an öffentlichen Stränden, sind mitten in der kleinen 80.000-Einwohner-Stadt - auch Sanitäranlagen fehlen - für viele in Ceuta ist die Situation untragbar.

Der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez gerät immer mehr unter Druck. Denn Spaniens Geheimdienst CNI hat einen Tag vor der Migrantenmassenankunft Ende Juli vor einem möglichen "Überfall über Land und Meer" auf die Nordafrika-Exklave gewarnt – die Regierung in Ceuta, die Polizeieinheit Guardia Civil, auch Marokko und Madrid

Zustände am Trampolin Beach in Ceuta. Foto von Migrantenlager am 6. September 2026. © EPA

Am 30. und 31. Juli kamen nach Regierungsangaben rund 80.000 Migranten von Marokko aus nach Ceuta. Die meisten gingen wieder, aber es sind noch deutlich mehr als 5.000 Migranten vor Ort - in einem kleinen 80.000-Einwohner-Ort in der EU.