Hofer-Promille
SPÖ attackiert Kickl-FPÖ: "Wie viele Alko-Fahrten noch?"
Nach der Alko-Fahrt des ehemaligen FPÖ-Verkehrsministers Norbert Hofer fordert die SPÖ jetzt dessen Rücktritt als burgenländischen Landtagsabgeordneten. Laut Medienberichten wurde Hofer nach einer Alkofahrt Freitagmittag mit 2,48 Promille sein Führerschein abgenommen - der Politiker hat das inzwischen auch eingestanden.
Seltenheim fordert Aus für Hofer als Politiker
Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim ist klar, dass Konsequenzen folgen müssen: "Man muss nicht wie Hofer Verkehrsminister gewesen sein, um zu wissen, dass Alkohol am Steuer kein Kavaliersdelikt ist! Wer sich mit zweieinhalb Promille - noch dazu zu einer der verkehrsreichsten Zeiten der Woche – ans Steuer setzt, agiert in höchstem Maße verantwortungslos, gefährdet Leib und Leben anderer und hat in einem öffentlichen Amt nichts verloren!", so Seltenheim.
Attacke gegen Kickl: Letzte FPÖ–Alkofahrt erst vor einem Monat
"FPÖ-Chef Kickl muss jetzt dafür sorgen, dass Hofer sein Mandat zurücklegt! Alles andere wäre ebenso verantwortungslos", meint der SPÖ-Parteimanager. Er erinnert daran, dass die letzte Alkofahrt eines FPÖ-Politikers erst rund einen Monat her ist - Mitte Mai wurde dem FPÖ–Nationalratsabgeordneten Schmiedlechner zum zweiten Mal sein Führerschein abgenommen. "Kickl hat geschwiegen und keine Konsequenzen gezogen, die FPÖ predigt zwar ständig "Recht und Ordnung", zieht aber in den eigenen Reihen bei groben Verfehlungen bis hin zu strafrechtlich relevanten Vorfällen entweder keine Konsequenzen oder - wenn der öffentliche Druck zu groß wird – nur die denkbar minimalsten und notwendigsten", wettert Seltenheim.
Der SPÖler erinnert an den jüngsten Skandal in Graz rund um drei FPÖ–Kandidaten zur heutigen Wahl, gegen die wegen des Verbreitens antisemitischer und rassistischer Inhalte ermittelt werde.