Tragisches Unglück
Sprinterin stirbt plötzlich im Thailand-Urlaub
Die australische Leichtathletik trauert um eine ihrer vielversprechendsten Athletinnen. Die Sprinterin Jemma Stapleton ist im Alter von nur 25 Jahren bei einem Verkehrsunfall auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui ums Leben gekommen. Die junge Sportlerin befand sich gemeinsam mit ihrer Familie im Urlaub, als sich das Unglück ereignete.
Tragischer Unfall
Nach Angaben der thailändischen Polizei ereignete sich der Unfall bereits am 10. Juni gegen 15.45 Uhr Ortszeit auf dem Highway 4169 im Ortsteil Bo Put. Stapleton war mit einem Motorrad beziehungsweise Roller unterwegs, als sie in einer Kurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle verlor. Überwachungskameras zeigen laut Ermittlern, wie das Zweirad die Bodenhaftung verliert und in den Gegenverkehr rutscht. Dort kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Besonders tragisch: Mehrere Familienmitglieder fuhren auf eigenen Motorrädern direkt hinter der 25-Jährigen und mussten den Unfall mit ansehen. Die Sportlerin erlitt schwerste Verletzungen und wurde noch am Unfallort für tot erklärt. Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass die nasse Fahrbahn und die schwierigen Straßenverhältnisse eine wesentliche Rolle gespielt haben könnten.
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Großes Talent
Stapleton galt in Australien als aufstrebendes Talent. Die Läuferin aus Melbourne hatte 2025 beim renommierten Stawell Gift den dritten Platz belegt und erreichte auch 2026 erneut das Finale des traditionsreichen Rennens. In der australischen Leichtathletikszene wurde sie als große Hoffnung für die kommenden Jahre gehandelt.
Die Nachricht von ihrem Tod löste eine Welle der Anteilnahme aus. Ihr Bruder Joel bezeichnete sie als seine "beste Freundin" und würdigte ihre Lebensfreude sowie ihr strahlendes Lächeln. Auch ihr langjähriger Partner Tyler Gray verabschiedete sich mit emotionalen Worten. Zahlreiche Sportvereine und Verbände, darunter die Victorian Athletic League und ihr früherer Verein Knox Little Athletics, erinnerten an ihre Leidenschaft für den Sport und ihren positiven Einfluss auf ihr Umfeld.
Die Anteilnahme reicht weit über die Sportwelt hinaus. Innerhalb weniger Stunden kamen bei einer Spendenaktion mehr als 100.000 australische Dollar zusammen, um die Familie bei der Überführung des Leichnams und den anstehenden Kosten zu unterstützen. Die Familie bedankte sich für die große Unterstützung und bat gleichzeitig um Privatsphäre in dieser schweren Zeit.