Kult-Filme
"Star Wars"-Museum feierlich eröffnet
Eingefleischte "Star-Wars"-Fans und Kunstliebhaber strömten am Dienstag zur feierlichen Eröffnung des von "Star Wars"-Erfinder George Lucas und seiner Ehefrau Mellody Hobson gegründeten Museums für die Kunst des Geschichtenerzählens. Viele warteten geduldig in der langen Schlange vor dem Museum.
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Am Eingang des einem Raumschiff ähnelnden Baus werden die Besucher zunächst von einem gelben N-1-Sternjäger-Flugzeug aus der ersten Star Wars-Folge "Die dunkle Bedrohung" empfangen, bevor sie in das Universum der Kult-Saga eintauchen. Auf mehr als 9.200 Quadratmetern werden in dem futuristischen Gebäude in Los Angeles mehr als 1.300 Objekte zu sehen sein, darunter bisher unveröffentlichte Stücke aus der erfolgreichen Science-Fiction-Reihe.
George Lucas begrüßte persönlich die ersten 100 Besucher
Saga-Schöpfer George Lucas und seine Ehefrau Mellody Hobson standen höchstpersönlich am Eingang, um die ersten 100 Besucher zu empfangen und jedem von ihnen mit Handschlag zu begrüßen. Das Museum geht weit über die Kult-Saga hinaus. "Star Wars"-Schöpfer Lucas sieht den Bau vielmehr als "Tempel der Volkskunst".
Die Sammlung umfasst neben nie gezeigten Stücken aus Lucas' Fundus auch Illustrationen von Norman Rockwell und Jessie Willcox Smith sowie Werke von Frida Kahlo. In den mehr als 30 Ausstellungsräumen sind außerdem Werke von Künstlern wie Banksy, Jacob Lawrence und Robert Colescott zu sehen.
Über Jahrzehnte gesammelt
Die "Krieg der Sterne"-Saga um den intergalaktischen Kampf zwischen Gut und Böse hat Millionen Fans in aller Welt. Neben den Kunstwerken und Illustrationen werden für sie die in Jahrzehnten gesammelten Produktionsmaterialien von Lucasfilm die eigentliche Attraktion sein.
Der Zahnarzt und "Star Wars"-Fan Eric Cheung hat sich als Freiwilliger für das Museum ausbilden lassen. Er erschien am Dienstag getreu der Hauptfigur Luke Skywalker im leuchtend orangefarbenen Overall und mit dem typischen Kampfhelm eines Sternjäger-Piloten. "Jedes Kunstwerk erzählt eine Geschichte", sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Die Besucher könnten "dasselbe betrachten" - und daraus dann "unterschiedliche Geschichten entwickeln".