Im Tierschutzhaus von Tierschutz Austria in Vösendorf (Bezirk Mödling) brennen Kerzen. Zum Tag der verstorbenen Haustiere und kurz vor Allerheiligen erinnert das Team an Tiere, die nie ein Zuhause fanden, und an jene, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.
„Jedes Tier, das zu uns kommt, hinterlässt Spuren”, sagt Präsidentin Madeleine Petrovic. Manche ziehen in eine neue Familie, andere bleiben bis zuletzt. „Sie alle sind Teil unserer Geschichte.”
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Ein Moment der Stille
Tierschutz ist sonst laut: Proteste, Kampagnen, Rettungseinsätze. Heute halten die Tierschützer inne, um „den Tieren zu danken, die uns geprägt haben”, so Petrovic.
Auch tierliebe Menschen werden geehrt. Über hundert Gräber wurden geschmückt, darunter jenes von Gründer Ignaz Franz Castelli, der den Verein vor 180 Jahren ins Leben rief. Petrovic: „Mitgefühl kennt keine Grenze zwischen Mensch und Tier.”