Obwohl Frauen über 60 laut Studien häufig von häuslicher Gewalt betroffen sind, nehmen sie vergleichsweise selten Hilfe in Anspruch.
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Ein neuer Informationsbereich klärt nun über Warnsignale sowie Beratungsangebote auf, da gerade ältere Betroffene oft auf ein aufmerksames Umfeld angewiesen sind.
Informationsangebot für Minderjährige ausgebaut
Zudem wurden die Informationen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt im Alltag und Internet ausgebaut, unter anderem durch Hinweise auf eine Initiative gegen K.o.-Tropfen. Ein weiteres neues Angebot richtet sich gezielt an Männer: Ein Plakat mit Notfallnummern soll an Orten wie Männer-WCs oder Bushaltestellen platziert werden. Es soll Männer in belastenden Lebenssituationen ermutigen, frühzeitig Hilfe zu suchen, und sie zugleich aufrufen, aktiv gegen Sexismus und Gewalt an Frauen einzutreten.
Die aktuellen Neuerungen gehen auf den Runden Tisch gegen Gewalt zurück. Frauenlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) betont in diesem Zusammenhang die entscheidende Rolle der Mitmenschen: "Weder Politik noch Polizei können Gewalt allein verhindern. Wir brauchen eine Gesellschaft, die hinsieht und handelt. Zivilcourage beginnt oft mit dem Erkennen von Warnsignalen und dem Wissen, an wen man sich wenden kann."