Laut Time Out
Street Food 2026: Das sind die besten Kulinarik-Hotspots der Welt
Das renommierte Magazin "Time Out" hat in einer riesigen Umfrage unter 24.000 Menschen die weltweiten Hotspots für Straßenküche ermittelt. Das Ergebnis zeigt eindeutig, dass der asiatische Raum die absolute Nummer eins ist, wenn es um schnellen und köstlichen Genuss auf der Straße geht.
Ho-Chi-Minh-Stadt stürmt an die Spitze
Mit einer beeindruckenden Zustimmungsquote von 63 Prozent sichert sich Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam den ersten Platz im globalen Ranking der Straßenküchen. Die vietnamesische Metropole, die auch mit sechs Michelin-Sterne-Restaurants aufwartet, darunter das bekannte "Ănăn Saigon", welches Streetfood-Snacks in feine Kunstwerke verwandelt –, überzeugt vor allem durch ihre authentische Straßenküche. Reisende sollten sich abseits der teuren Lokale in die engen, von Rollern belebten Gassen rund um den Bến-Thành-Markt wagen. Dort kann man auf kleinen Plastikhockern sitzend eine dampfende, duftende Schüssel Pho auf den Knien balancieren oder ein herrlich knuspriges Banh-Mi-Sandwich im Gehen genießen
Kulinarische Highlights in Malaysia und Taiwan
Dicht dahinter auf dem zweiten Platz folgt Kuala Lumpur in Malaysia mit einer Zustimmungsquote von 62 Prozent. Hier verwandelt sich die Straße Jalan Alor nach Einbruch der Dunkelheit in eine riesige Freiluftkantine unter einem Himmel aus leuchtend roten Laternen. Zu den Spezialitäten gehören über Holzkohle gegrillte, rauchige Satay-Spieße, ganzer gegrillter Fisch und "Char Kway Teow", ein im extrem heißen Wok zubereitetes Reisnudelgericht mit Garnelen und Sprossen, das durch das typische "Wok Hei" (das unvergleichliche Aroma des Woks) besticht.
Den dritten Platz teilen sich Jakarta in Indonesien und die taiwanesische Metropole Taipeh mit jeweils 59 Prozent Zustimmung. In Jakarta sind es die kleinen Straßenstände, die sogenannten "Warungs", in denen sich die Einheimischen über riesige Teller mit würzigem Nasi Goreng und Erdnuss-Gado-Gado hermachen. Taipeh wiederum punktet mit seinen legendären, neonbeleuchteten Nachtmärkten, allen voran dem Shilin-Nachtmarkt, wo man sich durch knusprige Austern-Omelettes probieren kann und vielleicht ein Minzbonbon für den berühmt-berüchtigten stinkenden Tofu bereithalten sollte.
Lateinamerika und Afrika stark vertreten
Auf dem geteilten fünften Platz landen Mexiko-Stadt und Manila auf den Philippinen mit jeweils 58 Prozent Zustimmung. In Mexiko-Stadt sind vor allem die weltberühmten Tacos al Pastor direkt vom Spieß (Trompo) ein absolutes Muss für jeden Food-Liebhaber. Doch auch andere Kontinente haben einiges zu bieten: Hanoi in Vietnam belegt mit 57 Prozent Platz sieben, dicht gefolgt von Johannesburg in Südafrika und Bangkok in Thailand, die mit jeweils 56 Prozent im Spitzenfeld liegen.
Die 20 besten Street-Food-Städte der Welt im Überblick
Um die Vollständigkeit des Rankings zu gewährleisten, zeigt die folgende Übersicht alle 20 Spitzenreiter, die von den Einheimischen am besten bewertet wurden:
- Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam – 63 Prozent
- Kuala Lumpur, Malaysia – 62 Prozent
- Jakarta, Indonesien – 59 Prozent
- Taipeh, Taiwan – 59 Prozent
- Mexiko-Stadt, Mexiko – 58 Prozent
- Manila, Philippinen – 58 Prozent
- Hanoi, Vietnam – 57 Prozent
- Johannesburg, Südafrika – 56 Prozent
- Bangkok, Thailand – 56 Prozent
- Mumbai, Indien – 55 Prozent
- Marrakesch, Marokko – 55 Prozent
- Los Angeles, Vereinigte Staaten – 54 Prozent
- Peking, China – 54 Prozent
- Singapur, Singapur – 54 Prozent
- Jaipur, Indien – 53 Prozent
- Guadalajara, Mexiko – 52 Prozent
- Nairobi, Kenia – 52 Prozent
- Bukarest, Rumänien – 52 Prozent
- Neu-Delhi, Indien – 52 Prozent
- Accra, Ghana – 51 Prozent
Dieses Ranking basiert auf den persönlichen Einschätzungen von Zehntausenden Einheimischen weltweit, die nach der Qualität und Leistbarkeit ihrer kulinarischen Heimat befragt wurden. Wer das echte, unverfälschte Abenteuer sucht, sollte also definitiv eine dieser Metropolen auf seine Reise-Bucketlist setzen.