Sparpaket

Streichkonzert beim Musikunterricht

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In der Steiermark fallen ab sofort die Ausgleichszahlungen an die Gemeinden für Musikschulen weg. Die SPÖ schlägt Alarm, da rund 25.000 Schülerinnen und Schüler betroffen sind.
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In der Steiermark fallen ab sofort die bisherigen Ausgleichszahlungen des Landes an die Gemeinden für die Musikschulen weg. Davon betroffen sind insgesamt rund 3,3 Millionen Euro, die bereits im laufenden Schuljahr nicht mehr ausbezahlt werden. Von dieser Entscheidung sind rund 25.000 Schülerinnen und Schüler sowie insbesondere die 30 Trägergemeinden betroffen, die für den Erhalt der Musikschulen zuständig sind. Die Kommunen müssen nun entscheiden, ob sie die fehlenden Mittel selbst aufbringen oder die Beiträge für den Besuch der Musikschulen anheben. Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, bezeichnete FPÖ-Landesrat Werner Hermann die Maßnahme als "schwierig, aber notwendig". Das Sparbudget mache diesen Schritt unumgänglich.

Kritik an den gestrichenen Landesmitteln

Die SPÖ schlägt unterdessen Alarm und warnt vor negativen Folgen für die musikalische Ausbildung in der Steiermark. Enttäuscht zeigt sich auch Robert Ederer, der Vorstand des Fachverbandes der Musikschul-Direktoren: "Ich war sehr überrascht und er hat von all dem nichts gesagt, sondern er hat schon davon gesprochen, dass es Einsparmaßnahmen geben wird. Aber erst im nächsten Schuljahr und in diesem Schuljahr ist nichts geplant. Und das ist dann natürlich ein massiver Schlag ins Gesicht".

Untersuchung durch den Bundesrechnungshof

Der Bundesrechnungshof nimmt derzeit die Strukturen der Musikschulen unter die Lupe und sucht nach Möglichkeiten für eine effizientere Organisation. Der Fachverband der Musikschuldirektoren verbindet mit dieser Überprüfung die Hoffnung auf ein verbindliches Gesetz zur Förderung der Musikschulen. Damit stehen die Gemeinden und Einrichtungen vor organisatorischen Weichenstellungen.