Sozialdemokraten

SPÖ-Klubchef rechnet mit Neuwahl

Ein Mann im Anzug spricht im Freien und gestikuliert mit den Händen.
© APA/ROLAND SCHLAGER
In der SPÖ geht man offenbar von Neuwahlen aus.
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Auf X schreibt der Doskozil-Vertraute und Klubchef der SPÖ im Burgenland Roland Fürst:

“Wer die DNA der ÖVP kennt, weiß: Der ÖVP geht es ausschließlich um die ÖVP. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie zum Schluss kommt: Es reicht. Heißt: Fürst geht davon aus, dass es Neuwahlen gibt!”

Roland Fürst

Das Agieren der Volkspartei sei unabhängig von der SPÖ, meint der Burgenländer weiter. Er geht wohl davon aus, dass die ÖVP die Regierung sprengen werde. Fürst weiter:

“Die ÖVP weiß, dass sie für die aktuelle Regierungsbeteiligung einige Bundesländer opfern müsste. Das wird sie nicht tun. Als Juniorpartner der FPÖ wird sie wieder die Richtung diktieren, denn Herbert Kickl kann es sich nicht mehr leisten, sich vor der Verantwortung zu drücken.”

Roland Fürst

Drei Politiker vor Flaggen und einem Gemälde bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt Wien.
Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ), Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS). © APA/HELMUT FOHRINGER

Fürst attackiert die ÖVP scharf und wirft ihr abschließend vor, dass sie nur auf ihren eigenen Vorteil aus sei.

Zeit nach Babler in der SPÖ

Die SPÖ ringt aktuell um die Nachfolge von Andreas Babler. Mit Anfang 2027 soll sich der SPÖ-Vizekanzler zurückziehen und Platz für Markus Marterbauer an der Spitze der roten Regierungsmannschaft machen. Marterbauer soll in der Folge auch die Partei übernehmen.

Marterbauer-Antritt unklar

Für die Babler-Nachfolge in der Partei muss ein Parteitag her, der wird aller Voraussicht nach im Frühling 2027 stattfinden, ob Maretrbauer dann antritt, ist allerdings unklar.

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