Halbzeit-Spektakel

Super-Bowl-Hammer: Plötzlich soll Chef selbst auf die Bühne

© Formula 1 via Getty Images
Ausgerechnet der Mann, der seit Jahren die Halbzeitshow mitgestaltet, könnte 2027 selbst zum Star des Mega-Events werden. 
Zur Vollversion des Artikels

Laut dem US-Portal "Puck" soll ein Rap-Megastar als Hauptact für den Super Bowl am 14. Februar in Los Angeles im Gespräch sein. Pikant: Er ist nicht nur einer der mächtigsten Männer der Musikbranche, sondern auch der Strippenzieher hinter der legendären NFL-Halftime-Show.

Die Rede ist von Jay-Z (56)! Seit 2019 produziert seine Firma Roc Nation die Halbzeitshow, 2024 wurde der Vertrag mit der NFL um weitere fünf Jahre verlängert. Laut BILD-Informationen kassiert das Unternehmen dafür rund sieben Millionen Dollar pro Show. Doch hinter den Kulissen soll es zuletzt ordentlich geknirscht haben.

Denn Roc Nation verhandelte gemeinsam mit der NFL und Sponsor Apple Music mit Miley Cyrus und Justin Bieber. Dass mehrere Künstler angefragt werden, ist üblich – diesmal zogen sich die Gespräche allerdings ungewöhnlich lange hin. Normalerweise stehen zu diesem Zeitpunkt bereits die groben Show-Pläne und das Bühnenbild fest. Auch die traditionelle Ankündigung im September blieb aus.

Doppelter Alarm: Gibt's die große Carter-Show?

Schon Ende September hatte BILD berichtet, dass Jay-Z selbst einspringen könnte, sollte sich kein geeigneter Act finden. Nun soll laut "Puck" diese Lösung überzeugender gewesen sein als die Varianten Cyrus oder Bieber. Und Jay-Z wäre nicht der einzige Superstar der Familie, der eine solche Bühne kennt: Seine Ehefrau Beyoncé trat bereits mehrfach bei der Super-Bowl-Halbzeitshow auf. Ob es diesmal sogar zu einem gemeinsamen Auftritt kommen könnte, ist allerdings völlig offen.

Seit 2019 hat Jay-Z mit Roc Nation Weltstars wie Rihanna, Kendrick Lamar und Bad Bunny für die spektakuläre Halbzeitshow ausgewählt. Dass nun ausgerechnet der Mann hinter den Kulissen selbst die Bühne erobern könnte, sorgt für zusätzliche Brisanz.

NFL hält sich bedeckt

Die NFL wollte sich nicht konkret äußern und betonte, eine Bestätigung werde es erst mit der offiziellen Ankündigung geben. Bereits am 18. September hatte die britische "Daily Mail" über mögliche Auftrittspläne des Rappers berichtet. Damals dementierten Roc Nation und die NFL die Gerüchte entschieden – offenbar liefen die Gespräche mit Cyrus und Bieber zu diesem Zeitpunkt noch weiter.

Ob Jay-Z am Valentinstag tatsächlich selbst im SoFi Stadium auftritt, bleibt offen. Klar ist nur: Die Entscheidung über die spektakulärste Musikbühne des US-Sports lässt weiter auf sich warten.