Mitarbeiter sauer

Swiss streicht Weihnachtsfest und feiert Luxus-Party mit Influencern

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Für die eigenen Mitarbeiter ist kein Geld da, für ein exklusives Event mit Influencern und Geschäftspartnern offenbar schon. Bei der Schweizer Fluggesellschaft Swiss sorgt das für ordentlich Ärger.
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Die Airline streicht wegen Sparmaßnahmen die diesjährige Weihnachtsfeier für ihre Belegschaft. Gleichzeitig lud Swiss im Oktober rund zwei Dutzend externe Gäste, darunter Influencer und Geschäftspartner, zu einem exklusiven PR-Event in den Hangar am Flughafen Zürich ein. Bei den Mitarbeitern kommt das gar nicht gut an.

"Wir toben": Mitarbeiter sind verärgert

"Für Influencer gibt es ein Weihnachtsessen, für uns nicht. Wir toben", sagte ein Swiss-Mitarbeiter dem Schweizer Portal "20 Minuten". Die Belegschaft könne nicht nachvollziehen, warum für einen solchen Anlass Geld ausgegeben werde, während die traditionelle Weihnachtsfeier ausfällt.

Bisher gab es bei Swiss üblicherweise sowohl eine Sommer- als auch eine Winterfeier. Dass nun ausgerechnet ein Event für externe Gäste stattfindet, während die eigenen Mitarbeiter verzichten müssen, sorgt für Unmut.

Swiss verteidigt Entscheidung

Die Fluggesellschaft weist die Kritik zurück und verweist auf die unterschiedlichen Dimensionen der Veranstaltungen. Das PR-Event sei mit rund zwei Dutzend Gästen deutlich kleiner gewesen. Eine Weihnachtsfeier für mehrere tausend Beschäftigte würde hingegen wesentlich höhere Kosten und einen größeren organisatorischen Aufwand verursachen.

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"Wir reden also hier von zwei völlig unterschiedlichen Dimensionen. Solche Anlässe sind hinsichtlich Größe, Aufwand und vor allem Kosten nicht miteinander vergleichbar", erklärte Swiss-Sprecher Michael Pelzer gegenüber "20 Minuten".

Höhere Kosten belasten die Airline

Auch wirtschaftlich steht Swiss unter Druck. In den ersten neun Monaten 2026 erzielte die Fluggesellschaft ein operatives Ergebnis von 421,4 Millionen Schweizer Franken. Die operativen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent auf 4,38 Milliarden Franken.

Allerdings musste die Airline deutlich mehr für Kerosin bezahlen. Die höheren Treibstoffkosten belasteten das Ergebnis und trüben laut Swiss auch die Aussichten für das letzte Quartal 2026 und das kommende Jahr.