Salzburg. Aufregung am Flugplatz Mauterndorf im Lungau: Ein rund 600.000 Euro teurer Hubschrauber ist über Nacht aus einem Hangar verschwunden. Bei der gestohlenen Maschine handelt es sich um einen Robinson R44. "Die Maschine wurde in den Nachtstunden gestohlen. Das Landeskriminalamt ermittelt in Zusammenarbeit mit der Austro Control und dem Bundesheer", so die Polizei gegenüber oe24.
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Der Hangar wurde aufgebrochen, die Polizei ermittelt. Auch die Austro Control ist in die Ermittlungen eingebunden. Die Exekutive war am Montagvormittag am Flugplatz im Einsatz.
Auf Social Media wandte sich die Flugplatz-Crew mit einem Hinweis an die Öffentlichkeit und bat darum, nach dem verschwundenen Helikopter Ausschau zu halten.
Breitling-Dieb muss erfahrener Pilot sein
Besonders brisant: Die Maschine gehört dem ehemaligen Skisprung-Olympiasieger Thomas Morgenstern. Der Kärntner nutzt den Hubschrauber für seine Firma, die unter anderem Sightseeing-, Transport- sowie Foto- und Filmflüge anbietet. Auch persönliche Erlebnisflüge mit Morgenstern sowie Schnupperflüge mit erfahrenen Piloten werden angeboten. Also muss auch der Dieb über entsprechende professionelle Ausbildung verfügen! Der Helikopter wurde zuletzt am Morgen des 28. Septembers um 4.20 Uhr im kroatischen Luftraum geortet.
Der Hangar im Lungau steht im Eigentum Morgensterns, auch der gestohlene Helikopter gehörte ihm. Gegenüber den Salzburger Nachrichten bestätigte der ehemalige Profisportler den Diebstahl. Zu den laufenden polizeilichen Ermittlungen wollte er sich nicht weiter äußern.
Morgenstern machte sich nach seiner erfolgreichen Sportkarriere selbstständig und arbeitete später auch mit dem ehemaligen Fußballer Martin Hinteregger zusammen. Die beiden gehen mittlerweile wieder getrennte Wege.