Streit um Gebühren
Kein Grillen auf der Donauinsel: Hobby-Griller fordern ihr Geld zurück
45 Euro kostet ein reservierter Grillplatz auf der Donauinsel. Rund 2.300 Reservierungen gibt es pro Jahr. Seit dem 7. Mai darf auf dem beliebten Freizeitareal wegen Trockenheit allerdings nicht gegrillt werden. Das betrifft auch die reservierungspflichtigen Grillplätze.
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Stadt verweist auf Picknick
Bereits bei der Buchung informiert die Stadt darüber, dass es bei einem Grillverbot keine Rückerstattung gibt. Der Grund: Der Platz könne weiterhin für ein Picknick genutzt werden.
Volksanwältin Gabriele Schwarz hält diese Regelung für problematisch. Mehr als 100 enttäuschte Hobby-Griller haben sich laut Schwarz bereits an die Volksanwaltschaft gewandt.
Forderung nach Rückzahlung
Wer wegen einer behördlichen Sperre nicht grillen könne, habe Anspruch auf eine Rückzahlung der Gebühren, erklärte Schwarz in der ORF-Sendung "Bürgeranwalt".
Damit geht es um die Frage, ob jene Wiener ihr Geld zurückbekommen sollen, die einen Grillplatz reserviert hatten, ihn wegen des Verbots aber nicht wie geplant nutzen konnten.
Neue Buchung ab 2027
Die zuständige MA 45 plant bereits eine Änderung des Systems. Ab 2027 sollen Grillplätze nur noch für jeweils ein Quartal reserviert werden können.
Schwarz sieht auch diese Lösung kritisch. Hitzewellen seien schwer vorhersehbar. Ein neuerliches Grillverbot könne daher jederzeit wieder zu Problemen führen.
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