Für Krebshilfe
Bewegend: Prinzessin Kate meistert Extrem-Wanderung
Es war Samstagabend, als Prinzessin Kate zu einer der härtesten Ausdauerprüfungen Großbritanniens aufbrach, die vor ihr wohl noch kein anderes Mitglied der Königsfamilie geschafft hat. Die 44-Jährige bewältigte die legendäre "Three Peaks Challenge": 37 Kilometer zu Fuß, drei Länder, drei Gipfel und mehr als 3.000 Höhenmeter – und das alles in nur 24 Stunden. Einen Tag später kam sie erschöpft aber glücklich ins Ziel. Ein neues Foto auf ihrem Instagram-Account zeigt die Prinzessin mit einem strahlenden Lachen in Wanderkleidung bei regnerischem Wetter auf dem Gipfel des Ben Nevis. Auch in den heimischen Bergen in Österreich würde diese Leistung für extremen Respekt sorgen.
Knallharte Broad-Challenge im Detail
Die traditionsreiche Challenge verlangt den Teilnehmern alles ab. Innerhalb eines Tages müssen die höchsten Berge Schottlands, Englands und von Wales bezwungen werden. Den Anfang machte der Ben Nevis in Schottland mit 1.345 Metern Höhe, gefolgt vom englischen Scafell Pike mit 978 Metern. Den Abschluss bildete der Snowdon (auf Walisisch Yr Wyddfa) mit 1.085 Metern. Zwischen den Etappen legte Kates Team rund 744 Kilometer im Auto zurück. Extrem wechselhaftes Wetter und Nachtwanderungen machten die Tour zu einer Gefahr für Körper und Geist, weshalb die Bergrettung die Aktion begleitete. Am letzten Stopp warteten Ehemann Prinz William, die Kinder George, Charlotte und Louis sowie Kates Eltern und ihr Bruder James, um sie gebührend zu feiern.
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Emotionale Worte zur Erkrankung
Für die sportbegeisterte Prinzessin war der Marsch weit mehr als eine private Fitness-Prüfung. Sie verknüpfte die Aktion mit ihrer eigenen Krankheitsgeschichte. "Jedes Jahr hören Hunderttausende Menschen in diesem Land die Worte, die niemand hören will", schrieb Kate in einer persönlichen Nachricht auf Instagram und spielte damit offen auf das Thema Krebs an. Sie fügte hinzu: "Krebs betrifft nicht nur den Körper. Er verändert, wie man denkt und fühlt, und beeinflusst jeden Bereich des Lebens. Ich weiß das persönlich."
Spenden für ganzheitliche Krebshilfe
In einem Video vor der Tour erklärte Kate ihre Motivation für die Strapazen. Neben der persönlichen Dankbarkeit, nach der überstandenen Erkrankung wieder stark genug für solche Wege zu sein, ging es ihr vor allem darum, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Ihr Einsatz kommt der Royal Marsden Cancer Charity zugute. Seit Jänner 2025 ist sie mit William Schirmherrin dieser Organisation. Die gesammelten Spenden sollen in eine ganzheitliche Krebsversorgung fließen, die Patienten neben der medizinischen Therapie auch in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Psychologie und beim Umgang mit Ängsten aktiv unterstützt. An alle Betroffenen richtete sie den Appell: "Bitte wissen Sie: Sie sind nicht allein."