Hellweg

Baumarkt-Kette ist pleite - 165 Jobs betroffen

Hellweg Baumärkte in Österreich insolvent
© APA/dpa/Paul Zinken
Kundenkarten und Rabatte behalten ihre Gültigkeit.
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Nach der Insolvenz der deutschen Unternehmensmutter Mitte Juni hat die österreichische Hellweg Die Profi-Baumärkte GmbH am Montag beim Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Ziel sei "die Fortführung und zukunftsfähige Aufstellung des Unternehmens", teilte Hellweg in einer Aussendung mit. Das Unternehmen betreibt in Österreich mit rund 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sechs Bau- und Gartenmärkte.

Die sechs österreichischen Märkte in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark bleiben mit dem vollen Sortiment laut Firmenangaben geöffnet. Kundenkarten, Rabatte und laufende Aktionen behalten ihre Gültigkeit.

Gedämpfte Kundennachfrage und gestiegene Miet- und Betriebskosten

Als Grund für das Sanierungsverfahren verwies die Hellweg-Gruppe auf eine zurückhaltende Konsumnachfrage, Belastungen entlang der Lieferketten und steigende Miet- und Betriebskosten. Die Bau- und Gartenmärkte sollen "aus eigener Kraft geordnet und zukunftsfähig neu aufgestellt werden." Zur Begleitung des Verfahrens werde die Geschäftsführung des Unternehmens durch erfahrene Sanierungsexperten unterstützt.

Hellweg Österreich will seine Mitarbeiter am Montag über die Lage informieren. Man werde die Belegschaft, Partner und Öffentlichkeit "frühzeitig und transparent auf dem Laufenden halten".

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