Kosten-Falle

Vorbild AUA: Airline streicht jetzt das Handgepäck

Passagier mit Koffer geht durch den Gang eines Flugzeugs, andere sitzen bereits auf ihren Plätzen.
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Eine Fluglinie ändert ab 2. Februar 2027 ihre Handgepäcksregel gravierend.
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Im vergangenen Jahr war die Aufregung groß, als die AUA neue Tarife eingeführt hatte. Seit kurzem ist im billigsten Tarif nur noch ein persönlicher Gegenstand im Flugzeug erlaubt. Wer mit Handgepäck fliegen möchte, muss bereits einen Aufpreis zahlen.

Das dürfte sich nun eine andere Fluggesellschaft zum Vorbild genommen haben. Denn bei der australischen Billig-Linie Jetstar wird ab 2. Februar 2027 das Handgepäck völlig gestrichen. Bisher war die Mitnahme eines Gepäckstücks bis zu 7 Kilo erlaubt, ab nächstem Jahr ist wie bei der österreichischen Fluglinie nur noch ein persönlicher Gegenstand erlaubt, der unter den Vordersitz passt.

Neuer Blickwinkel

Die Fluglinie argumentiert damit, dass man künftig mehr auf die Größe des Gepäcks achten möchte. Durch den Wegfall des Handgepäcks soll vor allem weniger Zeit beim Ein- und Aussteigen verloren gehen.

MELBOURNE, AUSTRALIA - APRIL 18: A VH-OFV Jetstar Airways Airbus A321-251NX takes off from Melbourne Airport on April 18, 2026 in Melbourne, Australia. The surge in Australian fuel prices follows disruptions to global oil supply chains stemming from the ongoing Iran conflict, driving jet fuel costs to multi-year highs and pressuring Australian carriers to review route pricing and capacity. (Photo by Asanka Ratnayake/Getty Images)
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Für Reisende ist es allerdings viel mehr eine Kostenfalle. Wer mit Handgepäck oder einem aufgegebenen Koffer reisen will, muss einen entsprechenden Aufpreis zahlen. In Australien gehen die Wogen bereits hoch. Kritik an den einhergehenden Zusatzgebühren wird als Schikane für Urlauber gesehen.

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