Flamingo-Küken

Tiergarten Schönbrunn jubelt über flauschigen Nachwuchs

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Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Rosa Flamingos. Doch von strahlendem Rosa fehlt bei den sechzehn Küken jede Spur - noch tragen sie ein mausgraues Kleid.
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"Das unscheinbare Dunenkleid bietet ihnen in den lehmigen Bruthügeln eine ideale Tarnung und schützt sie damit optimalerweise vor Feinden", wurde Kurator Folko Balfanz am Donnerstag in einer Aussendung des Tiergartens zitiert. Erst im Alter von etwa drei Jahren erstrahlt das Flamingo-Federkleid in Rosa.

"Die charakteristische Färbung der Rosa Flamingos stammt von ihrer Nahrung. Kleine Krebse und Algen, die sie mit ihrem Schnabel aus dem Wasser filtern, enthalten Farbstoffe aus der Gruppe der Carotinoide", so Balfanz. In den ersten Lebenswochen werden die Küken von ihren Eltern noch mit Kropfmilch ernährt - einer nährstoffreichen Absonderung aus Drüsen in der Speiseröhre.

ABD0022_20260924 - WIEN - ÖSTERREICH: ++ HANDOUT ++ ZU APA0077 VOM 24.9.2026 - Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Rosa Flamingos. Doch von strahlendem Rosa fehlt bei den sechzehn Küken noch jede Spur. Sie tragen ein mausgraues Dunenkleid. Im Bild: Eines der Rosa Flamingo Kücken mit dem Muttertier, aufgenommen am Dienstag 22.September 2026 im Tiergarten Schönbrunn in Wien. - FOTO: APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC - ++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK UND REDAKTIONELL ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND ++ © APA/DANIEL ZUPANC

Rosa Flamingo kommt auch in Europa vor

Insgesamt gibt es sechs Flamingo-Arten, berichtete der Tiergarten. Der Rosa Flamingo ist demnach die einzige Art, die auch in Europa vorkommt. Große Kolonien seien etwa in der Camargue in Südfrankreich und in Andalusien im Süden Spaniens zu finden. Der Rosa Flamingo ist zugleich die größte aller Flamingo-Arten. Er kann bis zu 1,40 Meter groß werden.

"Bei uns gibt es derzeit Küken in allen Größen. Die ersten sind Ende August geschlüpft. Sie haben ihre Nester bereits verlassen und sich zu einer Art Kindergarten zusammengeschlossen", sagte Tierpfleger Dominik Eigenbauer. Die Kükengruppe werde stets von einzelnen erwachsenen Vögeln begleitet. Die Eltern kommen weiterhin regelmäßig, um ihre Jungtiere mit Kropfmilch zu versorgen. Das eigene Küken in der Gruppe zu finden, ist für sie kein Problem. Sie erkennen es an seinem individuellen Ruf.