Mordverdacht
Tod unter Brücke: U-Haft für Freund von Opfer verlängert
Im Fall Angi (28), die nach einem Angriff unter einer Brücke in Villach starb, ist die Untersuchungshaft gegen den tatverdächtigen 39-jährigen Villacher verlängert worden.
Sie gilt nun vorerst bis 12. Oktober, teilte Christian Liebhauser-Karl, Sprecher des Landesgerichts Klagenfurt, am Dienstag mit. Ermittelt wird wegen Mordverdachts.
Die brutale Tat hatte sich am 21. August ereignet. Die Rettung war damals unter die Villacher Stadtbrücke gerufen worden, weil Angi nicht mehr ansprechbar zusammen gebrochen war.
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Weil die Todesursache unklar war, wurde eine Obduktion angeordnet, die den Verdacht auf einen Mord ergab. Der 39-Jährige, der Freund des Opfers, wurde in der Folge als Tatverdächtiger ausgeforscht und festgenommen.
Er soll mit der 28-Jährigen, mit der er in einer Beziehung war, und weiteren Personen, die laut Einschätzung der einschreitenden Beamten dem Alkoholikermilieu zuzuordnen waren, unter der Stadtbrücke gefeiert haben.
Laut den Ermittlern dürfte der Mann die 28-Jährige mit einem Tritt oder Schlag derart verletzt haben, dass sie starb. Der Verdächtige bestritt bisher eine Tötungsabsicht und sprach von einem Unfall.