Nach WM-Finale

Toni Kroos für Zwei-Wörter-Tweet gefeiert

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Manchmal reichen zwei Worte, um eine große Debatte auszulösen.
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Ex-Weltmeister Toni Kroos kommentierte den Ausgang des WM-Finales zwischen Spanien und Argentinien auf der Plattform X mit einem kurzen Satz: "Football won" – auf Deutsch: "Der Fußball hat gewonnen."

Die Botschaft des früheren deutschen Nationalspielers wurde innerhalb kürzester Zeit millionenfach aufgerufen und löste zahlreiche Reaktionen aus. Viele Fans werteten den Kommentar als Lob für die mutige und dominante Spielweise der Spanier, die sich im Endspiel mit 1:0 nach Verlängerung gegen Titelverteidiger Argentinien durchsetzten.

Spanische Dominanz

Tatsächlich spiegelten auch die Statistiken die Überlegenheit des neuen Weltmeisters wider. Spanien kontrollierte das Geschehen über weite Strecken, kam auf rund 65 Prozent Ballbesitz und gab insgesamt 20 Torschüsse ab. Argentinien hingegen fand offensiv kaum statt und brachte im gesamten Finale keinen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor zustande. Auch die sogenannten Expected Goals (xG), die die Qualität der Torchancen bewerten, sprachen mit 2,29 zu 0,22 deutlich für Spanien.

Kroos dürfte die spanische Spielphilosophie wie kaum ein anderer kennen. Von 2014 bis zu seinem Karriereende 2024 spielte der Mittelfeldstratege für Real Madrid und gewann dort unter anderem mehrfach die Champions League sowie zahlreiche nationale Titel. Der Weltmeister von 2014 gilt seit jeher als Verfechter eines kontrollierten Ballbesitzfußballs mit hoher Passqualität – ein Stil, für den auch die spanische Nationalmannschaft seit Jahren steht.

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Highlights: Spanien vs. Argentinien


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Auch nach seinem Karriereende lebt Kroos mit seiner Familie in Madrid und verfolgt den spanischen Fußball weiterhin aus nächster Nähe. Sein kurzer Kommentar wurde deshalb von vielen Beobachtern nicht nur als Glückwunsch zum WM-Titel verstanden, sondern auch als Anerkennung für die Art und Weise, wie Spanien den Erfolg errang.

Dass ausgerechnet Kroos den Auftritt der Spanier derart würdigte, überrascht daher kaum. Während das Finale vor allem wegen Spaniens spielerischer Dominanz in Erinnerung bleiben dürfte, brachte der frühere Mittelfeldstar die Wahrnehmung vieler Fußballfans mit nur zwei Worten auf den Punkt.