Wenn der Wiener Winter leise an die Tür klopft, antwortet die Bundeshauptstadt traditionell mit feinem Zwirn, großem Bestecksport und einer Prise Varieté. Der legendäre Spiegelpalast schlägt seine Zelte wieder im Prater auf und läutet die kalte Jahreszeit mit einer Star-Dichte ein, die selbst den funkelndsten Kerzenleuchter im Zelt in den Schatten stellt. Zur feierlichen Premiere von Toni Mörwalds Palazzo am 3. November gibt sich das Who-is-Who der heimischen Prominenz die Klinke in die Hand – von der Schauspielriege über die Musikszene bis hin zum Sport.
Auf dem hochkarätig bestückten Parkett lauern heuer so manche Publikumslieblinge auf den ersten Gang. Aus der Theater- und Filmwelt haben sich unter anderem Barbara Wussow, Lilian Klebow, Albert Fortell, Andrea Händler, Reinhard Nowak, Herbert Steinböck, Otto Retzer und Martin Leutgeb angesagt. Nicht minder prominent besetzt zeigen sich die Tische mit Eva Billisich, Gerhard Ernst, Bigi Fischer, Markus Freistätter, Aaron Karl, Marianne Nentwich, Jakob Seeböck, Marcus Strahl sowie Adriana Zartl.
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Auch die musikalische und artistische Fraktion lässt sich nicht zweimal bitten: Gesangsikone Marianne Mendt, Stimmgewalt Monika Ballwein, Rock’n’Roller Andy Lee Lang, Musikkenner Eberhardt Forcher, Kulturmanager Daniel Serafin und Magier Nikolaus Fortelni versprechen einen Abend voller Zwischentöne. Für den passenden gesellschaftlichen Schliff sorgen Birgit Sarata, Martina Fasslabend, Couturier Juergen Christian Hoerl, Dagmar Millesi, Carmen Knor-Stamboli, Stefan Mras, Cosmó und Herby Stanonik. Dass es dabei auch sportlich und medienwirksam zur Sache geht, garantieren Ex-Sturm-Graz-Präsident Hannes Kartnig, Tormann-Legende Michael Konsel, Kampfsportler Fadi Merza, Prater-Gastronom Paul Kolarik sowie die beiden ORF-Gespann-Garanten Norbert Oberhauser und Rainer Pariasek.
Vier-Hauben-Poesie aus der Mörwald’schen Gourmet-Werkstatt
Doch bei aller Prominenz bleibt die wahre Hauptrolle des Abends auf den Tellern zu finden. Spitzenkoch Toni Mörwald hat für die neue Spielzeit den Kochlöffel schwungvoll geschwungen und ein Vier-Gänge-Kunstwerk komponiert. Den Auftakt gibt eine feinsinnige Tarte Tatin von Paradeiser und Schalotte, charmant vermählt mit cremigem Burrata und einem erfrischenden Zitronen-Basilikum-Sorbet. Als fischiger Zwischenruf folgt ein confiertes Filet vom heimischen Seesaibling auf Fregola Sarda, adrett flankiert von gelber Paprika, Kapern und ein wenig südländischem Anchovis-Aroma.
Beim Hauptgang zeigt die Schlossküche bodenständige Eleganz in Reinkultur: Ein butterzart geschmortes Schulterscherzl schmiegt sich an weiße Bohnen, pikante Debreziner, knackiges grünes Gemüse und Mais. Die süße Schlussakkord-Symphonie erklingt in Form klassischer Powidltascherln mit fruchtigem Zwetschkenröster und cremigem Nougateis. Selbstredend wird auch jenen Gästen aufgetischt, die es fleischlos bevorzugen – ein vollwertiges vegetarisches Ensemble sowie eine eigens entworfene Abfolge für den Nachwuchs stehen parat.
Varietézauber im Jugendstil-Glanz bis Ende März
Bis zum 21. März 2027 verwandelt die Edelschau den Prater in eine schillernde Oase des gepflegten Amüsements. Der historische Spiegelpalast besticht durch hunderte sanft flackernde Kerzen, edel eingedeckte Dinnertische und das stilvolle Interieur der Wiener Jahrhundertwende. Die neue Show verspricht eine gekonnte Melange aus charmantem Chaos, exzentrischen Charakteren und berührenden Gesangseinlagen – eine Wiener Liaison aus kulinarischer Höchstleistung und Akrobatik, bei der garantierte Gaumenfreuden auf erstklassige Unterhaltung treffen.