Unwetter in Italien

Tornado und Monster-Hagel verwüsten Adriaküste

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Heftige Gewitter haben am Dienstag weite Teile Nord- und Mittelitaliens erfasst und entlang der Adriaküste für erhebliche Schäden gesorgt.
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Besonders betroffen waren die Regionen zwischen Venedig und Ancona sowie beliebte Urlaubsorte wie Ravenna, Rimini und Roseto degli Abruzzi. Meteorologen hatten bereits im Vorfeld vor einer außergewöhnlich gefährlichen Wetterlage gewarnt und für Teile Italiens die höchste Unwetterstufe ausgegeben. Erwartet wurden Superzellen mit zerstörerischen Sturmböen, Tornados und außergewöhnlich großem Hagel.

Monster-Hagel

Tatsächlich entwickelte sich ein Tornado bei Sottomarina an der venezianischen Küste und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Umgestürzte Bäume, beschädigte Gebäude und verwüstete Strandanlagen wurden gemeldet. Dazu kamen orkanartige Windböen und Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern, die Autos, Dächer und Solaranlagen massiv beschädigten.

Nach ersten Informationen wurden keine schweren Verletzungen bekannt. Die Schäden dürften jedoch in die Millionen gehen. Experten sprechen von einem der schwersten Unwetterausbrüche in Italien seit 2013. Damals wurden in Norditalien sogar Hagelkörner von bis zu 19 Zentimetern dokumentiert. Solche Extremereignisse treten in den vergangenen Jahren im Mittelmeerraum immer häufiger auf – begünstigt durch die Kombination aus außergewöhnlicher Sommerhitze und feuchtwarmer Luft, die ideale Bedingungen für besonders heftige Gewitter schafft.