Bunker-Bombardierung

Trump kündigt Mega-Angriff an

US-Präsident Donald Trump
© APA/AFP/SAUL LOEB
US-Präsident Donald Trump kündigt an, den schwer gesicherten iranischen Atom-Bunker unter dem "Pickaxe Mountain" angreifen zu wollen. Die unterirdische Anlage gilt als extrem tief.
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Zuletzt äußerte sich US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus erneut zu den Plänen rund um den iranischen Atomkomplex am sogenannten "Pickaxe Mountain". Die Anlage, die tief unter einem Berg vergraben ist, befindet sich im Fadenkreuz der Vereinigten Staaten. Dabei handelt es sich um einen schwer gesicherten und bislang unversehrten Komplex, der südlich der früheren Nuklearstätte Natans liegt.

Satellitenbild zeigt Fahrzeuge am Westeingang des Pickaxe Mountain Tunnels nahe Natanz, Iran.
Satellitenbild zeigt Fahrzeuge am Westeingang des Pickaxe Mountain Tunnels nahe Natanz, Iran. © APA/AFP/Satellite image ©2026 Va

Drohung aus Washington

Trump kündigte an, den Bereich in Kürze und mit voller Wucht ins Visier zu nehmen. In einem früheren Interview sprach er davon, dass die Anlage ein Ziel für einen "hübschen, großen, fetten Schuss in die Haustür" sein könnte. Die USA und Israel hatten bereits im zwölftägigen Krieg im Jahr 2025 wichtige iranische Atomanlagen wie "Fordo" bombardiert, während der "Pickaxe Mountain" unberührt blieb.

Tiefer unter der Erde

Experten des Washingtoner "Institute for Science and Security" schätzen, dass der Tunnelkomplex unter dem rund 1.600 Meter hohen Massiv mindestens 100 Meter tief unter Fels und Erde liegt und damit noch tiefer als "Fordo". Satellitenbilder zeigen mehrere Tunneleinfahrten. Der Bau der Anlage begann im Jahr 2020 nach einer Explosion in Natans, um dort fortgeschrittene Gaszentrifugen für die Urananreicherung zu bauen.

Satellitenbild zeigt das Pickaxe Mountain Tunnelsystem nahe der Atomanlage Natanz im Iran.
Satellitenbild zeigt das Pickaxe Mountain Tunnelsystem nahe der Atomanlage Natanz im Iran. © APA/AFP/Satellite image ©2026 Va

Ungeklärte offene Fragen

Ob sich bereits angereichertes Uran oder tausende Zentrifugen – wie laut Medienberichten von Geheimdiensten übermittelt – in den Tunneln befinden, ist ungewiss. Die Internationale Atomenergiebehörde hatte nie direkten Zugang. Ein möglicher Angriff der USA würde den Konflikt weiter anheizen, während Experten auch Sabotageakte oder Bodentruppen als Alternativen nennen.

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