Im Live-Studio

Tränen statt Samba: Fjörtoft wird emotional

© Screenshot/ServusTV
Der ServusTV Experte Jan-Age Fjörtoft war live vor laufender Kamera zu Tränen gerührt! Norwegen, das Heimatland Fjörtofts, stieg ins Achtelfinale auf - darauf vergoss er Tränen.
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"Der tanzt jetzt wahrscheinlich Samba im Studio", scherzte Kommentator Christian Baier zum Ende der TV-Übertragung. Ein Tänzchen legte Jan Age Fjörtoft im Salzburger WM-Studio von ServusTV zwar nicht aufs Parkett, dafür zeigten sich beim 59-Jährigen große Emotionen. Live auf Sendung verschlug es dem Ex-Rapidler mehrfach die Sprache. "Ich bin total leer, das ist groß. Tut mir leid, gebt ab zur Werbung", bat der sichtlich berührte Norweger und wurde daraufhin von seinem deutschen Experten-Kollegen Steffen Freund herzlich in den Arm genommen.

Kennt die Stars seit klein auf

Die tiefe Verbundenheit zum Team erklärte Fjörtoft damit, dass er Stars wie Martin Ödegaard schon als 16-Jährige in die Nationalmannschaft geholt hatte: "Ich kenne die Jungs, seitdem sie klein sind." Der sensationelle Einzug ins WM-Achtelfinale – das erste Mal seit 28 Jahren (1998) – bedeute ihm unglaublich viel. "Wir sind ein kleines Land. Wir fangen mit Sport an, um gemeinsam mit Freunden in den Vereinen ein positives Nationalgefühl zu entwickeln."

Grund zum Jubeln hatte Norwegen durch den 2:1-Erfolg über die Elfenbeinküste. Doch auch die Ivorer können stolz sein: Das Erreichen des Sechzehntelfinales markiert bei ihrer vierten WM-Teilnahme das bisher beste Abschneiden.