Unzufrieden

Transfer-Knall: Arnautovic vor Roter-Stern-Rauswurf

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In Belgrad bahnt sich ein echter Transfer-Knall an! Serbische Medien berichten, dass Marko Arnautović Roter Stern Belgrad schon in den kommenden Tagen verlassen könnte.
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Der 37-jährige Österreicher steht trotz Vertrag bis 30. Juni 2027 plötzlich auf der Kippe. Der Klub soll mit seinen Leistungen nicht zufrieden sein – und auch sein Gehalt sorgt für ordentlich Zündstoff.

Rund 2,5 Millionen Euro pro Saison soll Arnautović kassieren und damit der mit Abstand bestbezahlte Spieler der Liga aller Zeiten sein. Nach dem neuerlichen Europacup-Frust muss Zvezda nun offenbar den Gürtel enger schnallen. Im Vorjahr war für die Serben in der Europa-League-Qualifikation Endstation, heuer scheiterte der Klub zunächst in der Champions-League-Qualifikation und anschließend erneut im Play-off für die Europa League. Damit fehlen wichtige Einnahmen, die ursprünglich fest eingeplant waren.

Neo-Coach Riera unzufrieden

Dabei war Arnautovićs erstes Jahr in Belgrad durchaus erfolgreich. Zvezda holte Meisterschaft und Pokal, der Stürmer steuerte in 40 Pflichtspielen zwölf Tore und neun Assists bei. Doch gerade international blieb der erhoffte Unterschiedsspieler vieles schuldig. Nun könnte sein hohes Gehalt zum entscheidenden Faktor werden.

Auch sportlich gibt es Fragezeichen. Neo-Trainer Albert Riera soll sich einen körperlich robusten Angreifer wünschen – Arnautovićs Rolle würde damit weiter schrumpfen. Der Stürmer soll über die Situation informiert worden sein, die Gespräche über eine mögliche Vertragsauflösung laufen.

»Größte Verstärkung, wenn er geht«

Bei den Fans ist die Stimmung inzwischen deutlich rauer als bei seiner Ankunft. Damals wurde der Österreicher wie ein König empfangen, mittlerweile hagelt es Kritik. "Das größte Verstärkung dieser Saison wäre, wenn er geht", lautet ein Kommentar. Ein anderer fordert: "Jetzt wollen wir sehen, wie groß der Zvezda-Fan in ihm wirklich ist."

Noch ist nichts entschieden. Doch klar ist: Arnautovićs Vertrag läuft zwar bis 2027 – seine Zukunft bei Zvezda ist trotzdem plötzlich völlig offen.