Transport-Lawine

Transit-Hotspot NÖ: Polen-Lkws auf Platz 1

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Dass Niederösterreich ein bevorzugtes Transitland für Lkw aus Ost- und Südosteuropa ist, macht die von der Statistik Austria veröffentlichte aktuelle Straßengüterverkehrsbilanz 2025 deutlich.
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Demnach haben im Vorjahr polnische (8,0 Mrd. Tonnenkilometer), ungarische (4,3 Mrd. Tonnenkilometer) und slowenische (3,7 Mrd. Tonnenkilometer) Güterkraftfahrzeuge zusammen 46,4 Prozent (16,0 Mrd. Tonnenkilometer) der gesamten Transportleistung ausländischer Fahrzeuge auf österreichischem Territorium erbracht.

Auch beim Vergleich des Transportaufkommens haben die Ost-Staaten die Nase vorn.Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen entnimmt, stammten die beiden größten ausländischen Beiträge zum Transportaufkommen von Fahrzeugen aus Polen (35,7 Mio. Tonnen) und Ungarn (26,9 Mio. Tonnen) - noch vor Deutschland (25,1 Mio. Tonnen). Diese drei Staaten zusammengerechnet haben 44,5 Prozent des Transportaufkommens ausländischer Fahrzeuge bewirkt.

Insgesamt ist der Straßengüterverkehr im vergangenen Jahr in Österreich erneut leicht zurückgegangen. Das Transportaufkommen in- und ausländischer Güterkraftfahrzeuge sank 2025 um 0,6 Prozent auf 549,4 Mio. Tonnen. (mm)