Tragisch

Trauer im NÖ-Bärenwald: Bärin Brumca ist tot

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Der Bärenwald Arbesbach trauert um die 34-jährige Braunbärin "Brumca", die nach 28 Jahren im Schutzzentrum von Vier Pfoten eingeschläfert werden musste.
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Sie war die am längsten dort lebende Bärin. Nach einer traumatischen Jugend in einem nur 35 Quadratmeter großen Verschlag, die bei dem Tier lange nachwirkte, wurde sie 1998 gerettet.

Zustand verschlechterte sich

Zuletzt machten "Brumca" gesundheitliche Probleme schwer zu schaffen. "'Brumca' litt schon seit längerem an Arthrosen bzw. Verkalkungen in den Gelenken der linken Gliedmaßen, aber bis vor kurzem hat sie noch brav ihre Schmerzmittel eingenommen und konnte somit ihr Leben noch genießen", erklärte Bärenwald-Leiterin Sigrid Zederbauer. Doch ihr Zustand verschlechterte sich zuletzt drastisch: "Seit einigen Tagen jedoch verließ sie merklich die Kraft; sie verweigerte ihr Futter und damit auch die Medikamente. Es wurde klar, dass wir sie gehen lassen müssen. [...] Sie hinterlässt eine riesige Lücke."

Trotz ihrer schweren Vergangenheit blühte die Bärin im Laufe der Jahre auf und entwickelte sich laut Zederbauer "zu einer echten Diva, die das Team immer auf Trab hielt". So duldete sie kein zerschnittenes Obst oder Gemüse und wälzte sich nach dem Baden gerne in Kaffeesud. Das Team machte ihr den Abschied so angenehm wie möglich: "Sie hat die letzten Tage alle Leckereien bekommen, die sie geliebt hat". Nach "Brumcas" Tod leben nun noch vier Braunbären im Schutzzentrum.