Sturzfluten

Tropensturm setzt Wüstenstadt Las Vegas unter Wasser

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Heftige Regenfälle haben in Las Vegas Straßen überflutet und Autos in den Wassermassen eingeschlossen.
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Verantwortlich waren die Ausläufer des Tropensturms "Rachel", die am Wochenende den Südwesten der USA erreichten. Auch an der mexikanischen Pazifikküste hinterließen die Unwetter schwere Schäden. In Mexiko kamen im Zusammenhang mit den Stürmen mindestens fünf Menschen ums Leben, mehrere Personen wurden vermisst.

In Las Vegas fielen laut dem US-Wetterdienst bis Sonntagfrüh rund 27 Liter Regen pro Quadratmeter. Damit wurde der bisherige Tagesrekord für Oktober aus dem Jahr 1947 eingestellt. Für die Wüstenregion ist das eine außergewöhnliche Menge: Der trockene Boden kann heftige Niederschläge oft nicht rasch genug aufnehmen. Das Wasser fließt oberirdisch ab und kann binnen kurzer Zeit gefährliche Sturzfluten auslösen.

Besonders schwer traf es die mexikanische Halbinsel Niederkalifornien. In der Stadt Ensenada rissen Fluten Fahrzeuge mit, beschädigten Häuser und lösten Rettungseinsätze aus. Zeitgleich zog Hurrikan "Simon" vor der Westküste Mexikos entlang. Er brachte starken Wind, heftigen Regen und hohen Wellengang. Die Behörden warnten vor weiteren Überschwemmungen und Erdrutschen.

In den USA entspannte sich die Lage am Montag vielerorts, doch örtliche Überflutungen blieben zunächst möglich.