Spekulationen
Trump: Briten-Premier Starmer "wird zurücktreten"
Donald Trump hat sich in die aktuellen Gerüchte eingemischt, dass Keir Starmer schon bald als Premierminister von Großbritannien zurücktreten wird. In einem Beitrag in den sozialen Medien behauptet der US-Präsident, dass Starmers Regierungszeit in der Downing Street Number 10 gescheitert sei.
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Trump: Kritik an Migration und Energie
Für dieses angebliche Scheitern nannte Trump zwei konkrete Gründe. Der US-Präsident erklärte, Starmer habe bei den Themen Einwanderung und Energie "schwer versagt". In diesem Zusammenhang drängte er Großbritannien erneut dazu, die Ölförderung in der Nordsee wieder zu öffnen. Seinen Beitrag beendete Trump schließlich damit, dass er dem britischen Premierminister alles Gute wünschte.
Auf seiner eigenen Plattform Truth Social schrieb Donald Trump wörtlich: "Keir Starmer wird als Premierminister des Vereinigten Königreichs zurücktreten. Er hat bei zwei sehr wichtigen Themen schwer versagt – MIGRATION UND ENERGIE (ÖFFNET DAS NORDSEE-ÖL!). Ich wünsche ihm alles Gute!" Die aktuellen Entwicklungen befeuern somit weiterhin die internationalen Debatten um die britische Regierungsspitze.
Sieg von Burnham schürt Spekulationen
Die Aussagen des US-Präsidenten kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Rücktrittsgerüchte um Keir Starmer ohnehin neue Nahrung erhalten haben. Befeuert wurden diese Spekulationen diese Woche, nachdem sein politischer Rivale Andy Burnham den Parlamentssitz des Wahlkreises Makerfield für sich gewinnen konnte.
Starmer denkt über "politische Realitäten" nach
Angesichts der Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen prüft der britische Premier Keir Starmer nach den Worten eines Parteikollegen die ihm verbleibenden politischen Optionen. Starmer nehme sich "Zeit, um über die politischen Realitäten, Herausforderungen und Chancen nachzudenken, die sich ihm stellen", sagte Wirtschaftsminister Peter Kyle am Sonntag dem Sender Sky News. Zuvor hatten britische Medien berichtet, der Premier werde binnen weniger Tage zurücktreten.
Starmer habe "Gespräche mit einer sehr, sehr breiten Palette von Menschen geführt", sagte Kyle. Er selbst habe am Freitag ein "offenes" Gespräch mit dem britischen Premier geführt.
Die britische Sonntagszeitung "The Observer" titelte, Starmer werde voraussichtlich am Montag seinen Rücktritt erklären und dabei "einen Zeitplan für seinen Abschied" vorstellen. Der "Sunday Telegraph" berichtete unter Berufung auf Verbündete des angeschlagenen Premiers, er sei "bereit" zu gehen. Sky News zufolge hat unter anderem die britische Außenministerin Yvette Cooper Starmer zum Rücktritt aufgefordert. Hintergrund der Mutmaßungen zu einem baldigen Rücktritt Starmers ist der klare Sieg seines parteiinternen Konkurrenten Andy Burnham bei einer Nachwahl in Nordengland am Donnerstag.
Burnham will Starmer ablösen
Burnham, der als Bürgermeister von Manchester Popularität genießt, hatte die Nachwahl für einen Sitz im britischen Unterhaus im nordenglischen Wahlkreis Makerfield klar mit knapp 55 Prozent der Stimmen für sich entschieden. Der 56-Jährige, der Starmer erklärtermaßen als Parteichef und Premierminister ablösen will, hatte für den Sitz im Unterhaus kandidiert, weil dies eine Voraussetzung dafür ist, um sich um das Amt des Labour-Parteichefs und das damit verknüpfte Amt des Regierungschefs bewerben zu können.
Starmer, der im Juli 2024 ins Amt gewählt worden war, hatte zuletzt mit mehreren Affären und einer empfindlichen Niederlage seiner Labour-Partei bei den Kommunal- und Regionalwahlen im Mai zu kämpfen. Während seine Umfragewerte abgestürzt sind, gilt Burnham als einer der beliebtesten Politiker Großbritanniens.