US-Midterms

Trump droht heute Wahl-Watsche

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Zwischenwahlen als Anfang vom Ende der Ära Trump?
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Midterms. Donald Trump (80) legte zum Finale der Wahlschlacht um die US-Kongresszwischenwahlen („Midterms“) am Dienstag noch einen wahren Wahlkampfmarathon hin! 26 Auftritte absolvierte der US-Präsident in 23 Tagen. Fast mit der Kraft der Verzweiflung kämpfte er gegen eine sich in Umfragen abzeichnende herbe Wahlklatsche für seine Republikaner.

Machtverlust und Flut von Ausschüssen droht

Es droht der Machtverlust im Kongress – und Trump eine Flut von Korruptions-Untersuchungsausschüssen. Es ist der wichtigste Urnengang seit Trumps Triumph 2024, ein Referendum über seine Brachial-Präsidentschaft: Gewählt werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, 35 im Senat, 36 Gouverneursposten und Tausende örtliche politische Ämter.

US-Midterms 2026, Wahlen © KI

Meinungsforscher prognostizierten eine "blaue Welle", also eine Serie von Oppositionssiegen. Grund: die Popularitätstiefstwerte des Präsidenten (39 Prozent Zustimmung). Mit dem möglichen Machtentzug könnten die "Midterms" den Anfang vom Ende der Trump-Ära einläuten.

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Trump warf sich bis zur Erschöpfung in die Schlacht: "Ich mache den Laden hier dicht, ich brauche ein wenig Schlaf", verabschiedete er sich beim finalen Auftritt in Kansas. Tage zuvor tupfte er seine Augen mit einem nassen Tuch ab, um sie offenzuhalten.

Wähler mit 5.000 Dollar Bonus gelockt

Oft wurde es bizarr beim Trump-Wahlkampf. Er verbreitete sich über die Beschaffenheit von Männer-Hintern („ein Berg Muskeln“) – und auch über jenen von Rapperin Nicki Minaj. Trump begnadigte Verurteilte live auf der Bühne, lobte einen Mann, der einen Demonstranten geschlagen hatte. Und er lockte Wähler mit einem 5.000-Dollar-"Bonus", der nur bei Republikanersiegen ausgezahlt werden sollte. Einmal schwadronierte er sogar über die Komplexität von Rasenmähern.

Wahl wie Abstimmung über Trump und MAGA

Kann sich der Einsatz lohnen? Fraglich: In den jüngsten Umfragen legten die Demokraten sogar noch zu – und hoffen auf Siege in Republikaner-Hochburgen wie Texas, Alaska, Kansas, Ohio und sogar tief im Süden in Mississippi. Verblüffend auch: Das Ansehen der Demokraten ist in Umfragen schlechter als jenes der Republikaner – trotzdem liegen sie vorne.

Es wirkt also vor allem wie eine Volksabstimmung über Trump. Konnte er die MAGA-Bewegung ausreichend mobilisieren, um die Republikaner zu retten?