NBA-Superstar
Trump: "Lebron James ist vielleicht ein Rassist"
US-Präsident Donald Trump hat sich auf eine Frage, wer der beste Basketballspieler der Geschichte ist, abfällig über NBA-Superstar LeBron James geäußert. "Ich glaube, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump auch einfach nicht. Ich weiß es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen", sagte Trump im Weißen Haus. Der 80-Jährige war gefragt worden, ob er James oder Michael Jordan für den besten Spieler der Geschichte halte.
"Ich würde sagen: Michael Jordan, ohne Frage", erklärte der Präsident. Seine Präferenz für den früheren Star der Chicago Bulls basiert offenbar vor allem auf persönlicher Nähe. "Michael Jordan ist ein Freund von mir. Ich spiele mit ihm Golf. Er ist ein wirklich netter Kerl." Warum er James Rassismus vorwirft, erläuterte Trump nicht. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass zwischen den beiden eine gegenseitige Abneigung deutlich wird.
James unterstützte bei den vergangenen drei Präsidentschaftswahlen jeweils Trumps demokratische Gegenkandidaten. Er bezeichnete Trump 2017 als "Penner" in einem Streit über den abgesagten Besuch des damaligen NBA-Meisters Golden State Warriors im Weißen Haus. Trump schrieb 2018 bei Twitter, heute X: "LeBron James wurde gerade von dem dümmsten Mann im Fernsehen, Don Lemon, interviewt. Er hat LeBron klug aussehen lassen, was gar nicht so einfach ist." James hatte am Freitag verkündet, dass er seine 24. Saison in der NBA für die Philadelphia 76ers spielen wird.