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Wehrdienst: ÖVP legt Kompromissvorschlag vor

Österreichische Soldaten mit Gewehren und roten Baretten bei einer Parade am Heldenplatz in Wien.
© APA/MAX SLOVENCIK
In der Debatte um die Verlängerung von Wehr- und Zivildienst bringt Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) einen konkreten Kompromissvorschlag ein.
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"Wir hätten gern das Modell 8 plus 2 und 12 Monate Zivildienst", sagte er der "Presse" (online).

Diese Variante war in den vergangenen Tagen immer wieder inoffiziell ins Spiel gebracht worden. Sie vereint mehr oder weniger die Vorstellungen von ÖVP und SPÖ - letztere hatte beim Wehrdienst sechs Monate Grundwehrdienst und zwei Monate Milizübungen bzw. alternativ neun Monate Zivildienst und zwei Monate Übungen/Schulungen als Vorschläge genannt.

Auch NEOS müssen an Bord

Die offene Frage: Machen die NEOS mit? Als grundsätzliche Befürworter eines Berufsheers haben sie den weitesten Weg zu gehen und wollen vor allem den Wehrdienst nicht durch einen möglichst langen Zivildienst "attraktivieren".

Nach wie vor ist eine Präsentation der Reform am Montag beim Sommerministerrat in Salzburg geplant. Davor stehen allerdings noch Verhandlungen am Programm - ob diese am Wochenende abgeschlossen werden, sei aber unklar, hieß es auch am Samstag.

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