Hymnen-Fauxpas

Trump wütet gegen LeBron James: "Eine totale Schande!"

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Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und NBA-Superstar LeBron James erreicht die nächste Stufe. Trump beschimpfte den 41-Jährigen nach einem Vorfall während der US-Hymne als "totale Schande".
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US-Präsident Donald Trump hat zu einem Rundumschlag gegen Basketball-Legende LeBron James ausgeholt. Grund für die Schärfe ist das Verhalten des 41-jährigen Altmeisters während des Absingens der US-Nationalhymne vor dem NBA-Saisonauftakt seiner Philadelphia 76ers bei den New York Knicks (106:100). Videomaterial zeigt, wie James während der Hymne nicht stillstand, sondern Trockenübungen für einen Golfschwung absolvierte und Wurfbewegungen ausführte, während seine Teamkollegen aufgereiht verharrten.

Trump fordert öffentliche Entschuldigung von LeBron

Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social reagierte der US-Präsident hochempfindlich auf das Video. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass er nichts taugt – eine TOTALE SCHANDE", polterte Trump. Er verlangte, dass sich James bei allen amerikanischen Kriegshelden entschuldigen müsse, die für die Flagge gestorben seien. Schützenhilfe erhielt Trump von US-Vizepräsident JD Vance, der zeitgleich das Verhalten von WNBA-Spielerinnen kritisierte, die während der Hymne das Parkett verlassen hatten, und dies als respektlos bezeichnete.

Basketball-Legende poltert seit Jahren gegen Trump

Scharfer Angriff aus dem Weißen Haus: US-Präsident Donald Trump feuerte auf seiner Plattform Truth Social verbal gegen NBA-Superstar LeBron James. Auslöser für Trumps scharfe Wortwahl („totale Schande“) war das Verhalten des Basketballers während der US-Nationalhymne vor dem Auftaktspiel der Philadelphia 76ers. © APA/AFP/SAUL LOEB

Für LeBron James, der in seine historische 24. NBA-Saison geht und am Donnerstagabend vor seinem Heimdebüt für Philadelphia gegen Cleveland stand, ist die Fehde nicht neu. Der Ausnahmekönner unterstützt seit Jahren demokratische Kandidaten, engagiert sich für gesellschaftspolitische Themen und hatte Trump in der Vergangenheit mehrfach öffentlich kritisiert. Erst im vergangenen Juli hatte der Präsident den Superstar indirekt als Rassist bezeichnet – James ließ die neuerlichen Attacken aus dem Weißen Haus bislang kommentarlos auf sich beruhen.