"Nach vielen Monaten des Nachdenkens und einigen schlaflosen Nächten habe ich beschlossen, mich von CNN zu trennen – meinem Partner in 43 fantastischen Jahren", erklärte Amanpour am Montag in einem Statement.
Die Journalistin will sich künftig neuen Projekten widmen. CNN werde sie jedoch weiterhin unterstützen und sich für unabhängigen Journalismus einsetzen. Ihre Botschaft: "Seid immer wahrheitsgetreu, nicht neutral."
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CNN-Chef Mark Thompson bestätigte die Entscheidung in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. Er habe mit Amanpour bereits seit einigen Monaten über ihren Abschied gesprochen. Sie sei eine der vertrauenswürdigsten und beliebtesten Journalistinnen weltweit. Vor ihrem Abgang wolle der Sender ihre außergewöhnliche Karriere würdigen.
Berichte aus den größten Krisengebieten
Amanpour gehört zu den bekanntesten internationalen Korrespondentinnen. Ihre Karriere führte sie unter anderem in den Golfkrieg, nach Bosnien, Ruanda, Afghanistan, in die Ukraine und in den Iran.
"Von meinem ersten großen, aufregenden Einsatz während des Ersten Golfkriegs bis zu den Schrecken des Bosnienkriegs, Ruandas, Afghanistans, der Ukraine und des Iran" hätten vor allem die Teams und die Zusammenarbeit ihre Arbeit geprägt, erklärte sie.
Seit 2009 moderiert Amanpour ihre eigene Interviewsendung auf CNN International. Bereits 2025 hatte sie ihre Moderation auf einige Tage pro Woche reduziert. Ab Jänner 2027 soll die Sendung nur noch einmal wöchentlich laufen und im Mai enden. Bis Juni will Amanpour weiterhin für CNN berichten und reisen.
Auch PBS-Sendung endet
Nicht nur bei CNN steht ein Abschied bevor: Ihre PBS-Sendung "Amanpour & Company" soll bereits im Dezember enden.
Ihren Podcast "The Ex Files", den sie gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Jamie Rubin betreibt, will Amanpour hingegen fortsetzen. Welche neuen Projekte danach folgen, ließ sie zunächst offen.